
Zwischen 2016 und 2018 registrierten Instrumente an Höhenballons Energieausbrüche, die unter dem Eis in extremen Winkeln aufstiegen.
Das bedeutet, dass die Signale Tausende von Kilometern festes Gestein durchdringen mussten, um den Detektor zu erreichen. Dieser Weg hätte sie eigentlich vollständig absorbieren müssen.
Wissenschaftler versuchen nun seit fast einem Jahrzehnt zu erklären, woher diese Signale stammen, doch jede Theorie ist gescheitert.
Die Signale sind keine Neutrinos. Sie sind keine kosmische Strahlung. Sie passen zu keinem bekannten Teilchen der Physik.
Ein riesiges Observatorium in Südamerika durchsuchte 15 Jahre an Daten nach ähnlichen Phänomenen. Ihre Modelle sagten mindestens acht übereinstimmende Ereignisse voraus. Sie fanden keines.
Einige Physiker brachten Dunkle Materie als mögliche Erklärung ins Spiel, doch Nachbeobachtungen haben selbst diese Möglichkeit eingeschränkt.
Die leitende Forscherin vermutet eine unbekannte Wechselwirkung zwischen Radiowellen und Eis nahe dem Horizont, räumt aber ein, dass auch diese Theorie bisher erfolglos blieb.
Etwas unter dem antarktischen Eis sendet Signale durch die Erde, die den bekannten Gesetzen der Physik widersprechen. Die Wissenschaftsgemeinschaft entwickelt nun einen leistungsstärkeren Detektor, um dieses Phänomen zu entschlüsseln.
Was könnte sich Ihrer Meinung nach unter dem Eis verbergen?
Mehr über aufgezeichnete Anomalien lesen Sie im Buch „Antarktis: Hinter der Eiswand„.









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