
Sekündlich schlagen Dutzende von Blitzen auf der Erde ein. Ihre Energie versetzt den Raum zwischen der Erdoberfläche und der Ionosphäre in Schwingung.
Dadurch bildet die Erde einen riesigen elektromagnetischen Resonanzraum.
Innerhalb dieses Raums entstehen die sogenannten Schumann-Resonanzen. Das Grundmaximum liegt bei etwa 7,8 Hertz. Weitere Maxima treten bei ungefähr 14,3, 20,8, 27,3 und 33,8 Hertz auf.
Besonders bemerkenswert ist der erste Wert. Theta-Wellen des Gehirns bewegen sich etwa im Bereich von 4 bis 8 Hertz. Theta-Aktivität tritt bei Schläfrigkeit, in bestimmten Schlafphasen, bei gedächtnisbezogenen Aufgaben sowie in manchen meditativen Zuständen auf.
Die numerische Überschneidung dieser beiden Bereiche ist real. Es stellt sich jedoch die Frage, ob auch ein biologischer Zusammenhang zwischen ihnen besteht.
Forscher haben bereits nach Ähnlichkeiten zwischen Schumann-Resonanzen und EEG-Messwerten gesucht. Eine Studie mit 184 Teilnehmern zeigte in den durchschnittlichen Gehirnprofilen einer Teilgruppe der Messungen Maxima nahe bestimmter Schumann-Frequenzen. Diese Ergebnisse lieferten Anlass zu weiteren Untersuchungen hinsichtlich einer möglichen Synchronisation zwischen Organismus und Umwelt.
Eine ähnliche Frequenz deutet lediglich auf eine Überschneidung der Bereiche hin. Um einen direkten Einfluss des Erdmagnetfelds auf das Bewusstsein nachzuweisen, bedarf es eines präzise kontrollierten Experiments.
Eine noch gewagtere Hypothese postuliert die Existenz einer elektromagnetischen Biosphäre – einer Umgebung, die komplexere Organisations- und Informationsformen tragen kann.
Die solide Grundlage hierfür bilden die Schumann-Resonanzen selbst, die elektrische Aktivität des Gehirns sowie die Tatsache, dass sich lebende Organismen innerhalb der elektromagnetischen Umgebung der Erde entwickeln.
Das Gehirn existiert somit vom ersten Lebenstag an in einer rhythmischen Welt. Neben Schlaf, körperlicher Aktivität und geistiger Arbeit spielen auch spezielle Kräuterextrakte eine hilfreiche Rolle.









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