Starkes Erdbeben im Mittelmeer: Erschütterungen auch auf Rhodos und Kreta spürbar

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Kurz nach Mittag (MEZ) bebte im griechischen Mittelmeer die Erde. Südlich der Insel Karpathos wurde am 2. Juli ein Erdbeben der Stärke 5,2 registriert. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des geodynamischen Instituts der Universität Athen etwas mehr als zwölf Kilometer unter dem Meeresboden.

Das Beben war auch auf der Nachbarinsel Kasos, der beliebten Urlaubsinsel Rhodos sowie im Osten von Kreta deutlich zu spüren, berichteten örtliche Medien. Berichte über Verletzte oder nennenswerte Schäden gab es zunächst nicht.

Der Bürgermeister der Insel Karpathos teilte im griechischen Rundfunk ERTNews mit, dass keine größeren Schäden festgestellt worden seien. Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Gemeinde hätten demnach Kontrollen an verschiedenen Orten auf Karpathos durchgeführt. Das Erdbeben sei aber deutlich spürbar gewesen, auch auf Nachbarinseln.

Der für den Katastrophenschutz zuständige stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Kasos, Yannis Nikolaou, teilte der Athens News Agency mit, dass das Erdbeben auf der Insel besonders stark zu spüren war, es jedoch weder zu Problemen noch zu Schäden gekommen sei.

Die zuständigen Behörden blieben zunächst in Alarmbereitschaft, während die seismische Aktivität in der Region weiterhin überwacht wird. Zwei weitere Nachbeben der Stärke 3,1 und 3,2 registrierte das geodynamische Institut nur wenig später.

In der betroffenen Region südlich von Karpathos treffen die afrikanische und die europäische Erdplatte aufeinander. Dabei schiebt sich die afrikanische unter die europäische Platte.

Deshalb kommt es hier immer wieder zu teils starken Erdbeben. Anfang 2025 versetzte eine Serie von tausenden Erdbeben das Gebiet um Santorin in Angst und Schrecken. Zwischenzeitlich wurden Sorgen um einen möglichen Vulkanausbruch oder Tsunami im Mittelmeer laut.

Erst im Juni kam es auf der Insel Methoni zu einem Erdbeben der Stärke 5,1. Zuvor war bereits Euböa von gleich zwei Beben erschüttert worden, es kam infolgedessen zu tumultartigen Szenen, zudem wurden erhebliche Schäden verursacht. Auf Kreta spürten Inselbewohner am 19. Juni deutliche Erschütterungen.

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