
Ein am MIT ausgebildeter Kognitionswissenschaftler hat das menschliche Bewusstsein mathematisch analysiert – und das Ergebnis ist beunruhigend.
Donald Hoffman erklärte im Gespräch mit Jesse Michels (in der Sendung „American Alchemy“), dass ein verkörpertes Bewusstsein wie das unsere mathematisch gesehen einem „Maß von Null“ entspricht – also einer Wahrscheinlichkeit von Null.
Dem von ihm entwickelten Modell zufolge ist der Normalzustand des Bewusstseins keineswegs verkörpert.
Was Menschen als Leben erfahren, ist Bewusstsein, das in seiner denkbar schlechtesten Schnittstelle gefangen ist.
Hoffman vergleicht den menschlichen Körper mit einem Marathonläufer, der einen schweren Rucksack und Gewichtsmanschetten an den Beinen trägt – und dazu noch die falschen Schuhe.
Um eine Tasse zu bewegen, muss man komplizierte Manöver über Finger und Arme steuern, nur um das zu erreichen, was das Bewusstsein theoretisch direkt tun könnte. Geringe Bandbreite. Hohe Latenz. Tiefgreifende Einschränkung.
Dieses Modell basiert auf 40 Jahren mathematischer Modellierung, die das Bewusstsein – und nicht die Physik – als fundamentale Realität betrachtet.
Aus der Sicht dieser Mathematik ist die menschliche Verkörperung nicht der Normalzustand, sondern die Ausnahmeerscheinung.
Hoffman merkte an, dass sich dies auf beunruhigende Weise mit alten religiösen Erzählungen über den Sündenfall deckt. Wissenschaft und heilige Schriften gelangen hier zum selben Schluss.
Wenn das Bewusstsein vor dem Körper existierte – was geschieht dann mit ihm danach? Hinterlasst eure Gedanken dazu unten.
Schreibe einen Kommentar