
David Icke sagt, er schreibe seit mehr als 30 Jahren immer wieder dasselbe. Der Mensch sei in einer Informationsmatrix gefangen, die der Körper – als biologischer Computer fungierend – in jene illusorische, holografische Realität entschlüssele, die alle für wahr hielten. Der Körper sei eine Gefängniszelle für das Bewusstsein.
Der zweite Teil dieser Behauptung ist der brisantere. Das ständige, manipulierte Drama des menschlichen Lebens – darauf ausgelegt, Aufmerksamkeit zu binden und festzuhalten – existiere einzig zu dem Zweck, den Blick auf die Zelle zu verstellen.
Er äußerte sich dazu als Reaktion auf einen Beitrag des Accounts „Kekius Maximus“. Dieser hatte behauptet, der Physiker Hans-Peter Dürr habe nachgewiesen, dass die fundamentale Basis des Universums aus immaterieller Information bestehe, und angedeutet, dass der menschliche Geist über den physischen Verfall des Körpers hinaus existiere.
Dreißig Jahre sind eine lange Zeit, um immer wieder denselben Satz zu sagen. Lang genug, dass er für viele Menschen nicht mehr seltsam klingt – was entweder etwas über die Idee selbst aussagt oder darüber, welche Wirkung Wiederholung hat.
Ist der Körper ein Vehikel oder ist er der Käfig?
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