🗿 🛕 Verbotene Archäologie: Eine unberührte Maya-Stadt wurde im mexikanischen Dschungel entdeckt und war 1000 Jahre lang verborgen

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In Mexiko wurde eine Maya-Stadt entdeckt, die 1000 Jahre lang im Dschungel verborgen lag und deren Tempel noch intakt sind und lesbare Texte aufweisen. Wissenschaftler unternahmen eine beschwerliche Reise, um diesen Ort zu erreichen, und waren überrascht, die Monumente all die Jahre unberührt vorzufinden.

Archäologen haben in Mexiko eine verborgene Maya-Stadt entdeckt, die über 1000 Jahre lang unentdeckt blieb. Die Stätte mit ihren Monumenten, Pyramiden und Palästen trägt den Namen Minanbé.

Sie wurde tief im dichten Dschungel von Campeche, im Biosphärenreservat Calakmul, gefunden. Dies markiert den Abschluss eines Projekts zur Kartierung des zentralen Maya-Tieflands.

Ein Team mexikanischer und slowenischer Forscher unter der Leitung des Archäologen Ivan Šprajc entdeckte dieses unberührte Juwel nach Genehmigung durch das mexikanische Nationale Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH).

Das Tiefland der Maya war während der Spätklassik (600 bis 900 n. Chr.) die Heimat von fast 11 Millionen Menschen. Eine Stätte westlich von Chactún, einem bedeutenden Maya-Zentrum, das vor 13 Jahren entdeckt wurde, diente als Untersuchungsgebiet. Ausgestattet mit Laserscanning-Daten aus der Luft (LiDAR) machten sich die Forscher auf den Weg in den nördlichen Teil des Reservats.

Es war eine beschwerliche Reise, die den Einsatz verschiedener Methoden erforderte. Die Gemeinde Constitución hatte mit Macheten einen fünf Kilometer langen Pfad freigeschlagen. Anschließend fuhren die Forscher mit Geländefahrzeugen und legten fast die gleiche Strecke zu Fuß zurück.

Šprajc räumte ein, dass der Zugang zu dieser Region schwieriger war als zu jeder anderen Stätte. Die Forscher waren überrascht, dass die Stätte nicht geplündert worden war, was einen deutlichen Unterschied zu den anderen Entdeckungen der letzten drei Jahre darstellte.

Die Geländebegehung wurde von den Archäologen Atasta Flores Esquivel, Israel Chato López, Quintín Hernández Gómez und Vitan Vujanović geleitet. Sie entdeckten ein 15 Hektar großes Stadtzentrum mit Plätzen, Terrassen, Palastgebäuden, Sakralbauten und Feuchtgebieten mit Wasserkanälen.

  

Ein pyramidenförmiger Tempel, fast 13 Meter hoch, war das höchste Bauwerk und befand sich laut Vujanović in einem außergewöhnlich guten Zustand – ein Novum. Auch ein Steinmonument mit lesbaren Glyphen wurde entdeckt. Man fand jedoch auch zerbrochene Altäre, von denen einer Hieroglyphentexte trägt, die wahrscheinlich aus dem späten 7. Jahrhundert stammen.

Eine als Stele 1 bekannte Steinskulptur zeigt eine Enthauptungsszene. Vierzehn weitere Monumente mit Symbolen und Hieroglyphentexten wurden ebenfalls gefunden.

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