Gefälschte Geschichte: Tartarias „Drachenfuß“

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Zwischen 1844 und 1846 bereisten Abbé Huc und Joseph Gabet das Gebiet, das damals als Tartarei bekannt war, und hielten ihre außergewöhnliche Reise in einer Publikation mit dem Titel „Souvenirs“ fest. Von Guy Anderson

Zu ihren zahlreichen Beobachtungen gehörte die Beschreibung eines ungewöhnlichen Zugvogels, der einige eigenartige Merkmale aufwies und den meisten Europäern jener Zeit völlig unbekannt war.

Der Vogel war etwa so groß wie eine Wachtel und besaß leuchtend schwarze Augen, die von prächtigen azurblauen Ringen umgeben waren. Sein Körper war aschfarben und mit schwarzen Federn gesprenkelt; die Beine waren von rauem Haar bedeckt, das an das eines Moschustieres erinnerte.

Die Füße unterschieden sich von denen aller ihnen bekannten Vogelarten und ähnelten stark den Pfoten einer grünen Eidechse. Zudem waren sie mit außergewöhnlich harten Schutzschuppen bedeckt, sodass sie selbst den schärfsten Messern standhielten.

Huc und Gabet berichteten, dass das Tier – ungeachtet seiner offensichtlichen Flugfähigkeit – Merkmale aufwies, die sowohl für Vierfüßler als auch für Reptilien typisch sind.

Die Chinesen nannten diesen eigenartigen Vogel „Loung-Kio“, was so viel wie „Drachenfuß“ bedeutet. Sie traten periodisch in großer Zahl auf und kamen oft aus nördlichen Regionen, nachdem starke Schneefälle niedergegangen waren. Sie durchmaßen die Luft mit erstaunlicher Schnelligkeit; das rasche Schlagen ihrer Flügel erzeugte ein unglaublich lautes, ratterndes Geräusch, das an das Prasseln von Hagelkörnern erinnerte.

Während ihrer Reise durch das christliche Gebiet im Tal der Schwarzen Wasser präsentierte ein geschickter Jäger zwei lebende Exemplare, die er kurz zuvor gefangen hatte.

Die Vögel zeigten sich sofort äußerst aggressiv, sobald man versuchte, sich ihnen zu nähern oder sie zu berühren. Streckte man die Hand aus, sträubte sich augenblicklich das lange, raue Gefieder an ihren Beinen, und jeder Versuch, die sonderbaren Kreaturen zu streicheln, provozierte einen sofortigen, heftigen Angriff mit ihren extrem scharfen Schnäbeln.

  

Aufgrund dieser wilden Natur war eine Haltung in Gefangenschaft praktisch unmöglich; zudem verweigerten die Tiere jegliche angebotene Nahrung.

Da die Reisenden kurz vor dem Verhungern standen, beschlossen sie schließlich, die Vögel zu töten und zu verspeisen. Sie verglichen das Fleisch mit dem von Fasanen, wenngleich die Konsistenz deutlich zäher war als erwartet.

Die Tataren hingegen teilten diese Ansicht nicht; für sie schmeckte das Fleisch eher wie Hammelfleisch, und sie verzehrten es nur dann, wenn keine andere Wahl bestand …

Andere faszinierende Themen über die verfälschte Geschichte lesen Sie im Bestseller von Guy Anderson:

Mehr über die echte gefälschte Geschichte lesen Sie im Buch „Die Schlammflut-Hypothese“ und mehr über die Alte Welt Ordnung in „Die Welt-Illusion“ oder über die Innere und Flache Erde in „DUMBs 2“ oder die Eiswand und die Gefallenen Engel in „Antarktis: Hinter der Eiswand“ sowie über „Die vergessene Welt der Riesenbäume

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