
Boriska Kiprijanowitsch, 1996 in der russischen Region Wolgograd geboren, wurde Anfang der 2000er Jahre durch eine einzige Behauptung bekannt:
Er erinnerte sich an ein früheres Leben auf dem Mars. Er beschrieb eine Mars-Zivilisation, die durch eine Katastrophe vernichtet worden war, und Überlebende, die gezwungen waren, in den Untergrund zu gehen.
Zudem behauptete er, hinter dem Ohr der Großen Sphinx in Ägypten befinde sich ein Schlüssel zu verborgenem Wissen der Menschheit.
Seine Schilderungen gingen über den Mars hinaus. Er sprach von alten Zivilisationen auf der Erde, von einer untergegangenen Kultur namens Lemuria und von Marsbewohnern, die technologisch so weit fortgeschritten waren, dass sie zwischen Welten reisen konnten.
Im Jahr 2007 reiste „Project Camelot“ nach Moskau und filmte ihn.
Boriska sorgt mit seinen Aussagen für Entsetzen. Eine Aussage ist schockierender als die andere. Er behauptet nicht nur, vom Mars zu stammen, sondern auch, in menschlicher Gestalt wiedergeboren worden zu sein, um die Menschheit vor einer Katastrophe zu warnen. Seine Spezies sei angeblich ausgerottet worden.
Er sei angeblich von Außerirdischen auf unseren Planeten gebracht worden. Zuvor habe er, wie er erzählte, als Pilot auf dem Mars gearbeitet. „Ich war vierzehn oder fünfzehn Jahre alt, und die Marsianer führten ständig Krieg gegeneinander. Ich habe oft an Luftkämpfen teilgenommen“, sagte der Junge.
Und er ist nicht allein. Seinen Angaben zufolge gibt es noch andere Marsianer auf der Erde. Der junge Mann beschrieb, dass Vertreter seiner Spezies zwei Meter groß sind, Kohlendioxid atmen und viele von ihnen unsterblich sind und mit 35 Jahren aufhören zu altern.
Danach verliert sich seine Spur. Gerüchten zufolge hielt er sich an einem abgelegenen Ort auf, möglicherweise unter staatlichem Schutz; andere vermuteten ihn in Moskau.
Nichts davon wurde öffentlich bestätigt, und die banalste Erklärung ist schlicht, dass er erwachsen wurde und sich für ein Privatleben entschied.
Ein Großteil der Informationen über diesen Fall beruht auf Aussagen der Familie und späteren Erzählungen – genau deshalb klaffen die ursprüngliche Version und die im Internet kursierenden Darstellungen so weit auseinander.
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