
Ein Exorzist hat geschildert, wie er einen Dämon dazu zwang, seinen eigenen Zweck laut auszusprechen.
Pater Chad Ripperger berichtete Shawn Ryan vom „Shawn Ryan Podcast“, dass sich das Wesen während einer Messe manifestierte; es war so wütend, dass es ihn nicht ansehen wollte, und wurde 45 Minuten lang zum Schweigen gebracht und bestraft, bevor es schließlich sprach.
Was es preisgab, war kein Name. Es war eine Methode.
Ripperger zufolge nannte sich das Wesen Beelzebub – eine Bezeichnung, die er als Synonym für Satan betrachtet. Dann legte es seine Natur dar: Es überzeugt Menschen davon, dass sie von einem bestimmten Gut nicht getrennt werden können.
Das klingt zunächst belanglos – bis man es in den Kontext des Opfers stellt. Ripperger lehrt, dass jedes echte Opfer mit der Bereitschaft beginnt, sich von etwas Wertvollem zu trennen, um etwas Größeres zu erreichen. Fehlt diese Bereitschaft, scheitert der gesamte Vorgang bereits im ersten Schritt.
Das Wesen sprach weiter. Es behauptete, derselbe Trick habe Adam und Eva zu Fall gebracht, er bringe die Kirche zu Fall und habe auch die Regierung zu Fall gebracht. Es bezeichnete diesen Mechanismus als die Wurzel jeder Sünde und jedes menschlichen Makels sowie als Ursache für die Mittelmäßigkeit der Menschen.
Ripperger wertete den völlig emotionslosen, sachlichen Tonfall des Wesens als Zeichen dafür, dass es die Wahrheit sagte.
Seiner Erfahrung nach lügen diese Wesen ständig, doch unter bestimmten Umständen sind sie gezwungen, die Wahrheit zu sagen.
Seine Schilderung der ursprünglichen Bestimmung des Wesens macht die Umkehrung der Verhältnisse deutlich: Luzifer – der „Lichtbringer“ – war dazu erschaffen worden, dem menschlichen Geist zu zeigen, warum das Opfer etwas Gutes ist.
Wenn man ein Wesen dazu bringen kann, seine eigene Waffe zu benennen: Macht es das einfacher, es zu bekämpfen – oder ist es dem Wesen schlicht egal, wer davon erfährt?











Schreibe einen Kommentar