
Im Jahr 2015 entdeckten Archäologen zufällig einen Teil eines hochentwickelten Wasserfiltersystems aus der Zeit des Sassanidenreichs – also vor rund 1.500 Jahren.
Die Anlage war Teil eines Aquädukts, das das Wasser durch sorgfältig konzipierte Kanäle leitete; dabei konnten sich Sedimente absetzen, bevor das gereinigte Wasser weiterfloss.
Das Sassanidenreich war für seine fortschrittliche Wasserbautechnik bekannt und errichtete Dämme, Kanäle, Brücken sowie unterirdische Wassersysteme, die Städte und landwirtschaftliche Flächen in ganz Persien versorgten.
Diese Entdeckung verdeutlicht, wie Ingenieure der Antike – lange vor der Entwicklung moderner Aufbereitungsanlagen – praktische Konstruktionen mit einem beeindruckenden Verständnis für das Wassermanagement verbanden.
Das System erinnert daran, dass viele antike Zivilisationen bemerkenswert effiziente Lösungen entwickelten, für die sie kaum mehr als Stein, Schwerkraft und sorgfältige Planung benötigten.
Ihre Ingenieurskunst beeindruckt Archäologen bis heute. 💧
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