🏞️🔊 Yellowstone: Seit mehr als 150 Jahren sind Stimmen zu hören

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Seit mehr als 150 Jahren hören Menschen, die an den Seen von Yellowstone stehen, etwas über sich hinwegziehen, für das es bis heute keine Erklärung gibt. Das Geräusch tritt meist am Morgen auf. Es kommt aus einer Höhe oberhalb der Baumwipfel. Und doch bewegen sich die Kiefern darunter kein Stück.

Der früheste schriftliche Bericht stammt aus dem Jahr 1871 und wurde von einem Geologen verfasst, der an jener Expedition teilnahm, die den Kongress dazu bewegte, das Gebiet unter Schutz zu stellen. Er hörte einen Laut – eine Mischung aus Pfeifen und dem Wiehern eines Pferdes –, der an Intensität zunahm, während sich die Bäume darunter absolut nicht bewegten.

Im Jahr 1892 vernahmen ein Wissenschaftler und seine Begleiter ferne Glockenklänge, die sich mit dem Summen von Insekten vermischten. Ihr Führer, Elwood Hofer, bezeichnete es als „das geheimnisvollste Geräusch, das man in den Bergen je vernommen hat“.

Im darauffolgenden Jahr beschrieb ein anderer Mann einen harfenartigen Klang in Höhe der Baumwipfel, der bisweilen an leise Stimmen erinnerte, die einander über den Köpfen antworteten.

Um 1895 blickte man bereits auf eine schriftlich dokumentierte Geschichte des Phänomens und ein eindeutiges Urteil zurück: Es gab keinerlei rationale Erklärung dafür.

Seither wurden zwei Erklärungsversuche unternommen: seismische Aktivitäten im Jahr 1930 sowie horizontale Luftwirbel, die 1937 von den Gipfeln herabrollten. Doch keine dieser Theorien konnte die Frage abschließend klären.

Etwas zieht über diesen Himmel – und das schon seit anderthalb Jahrhunderten. Was befindet sich dort oben?

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