
Nahe Dalnegorsk, einer Bergbaustadt in der Region Primorje im sowjetischen Fernen Osten, beobachteten Anwohner Berichten zufolge eine seltsame rötlich-orange Kugel mit einem Durchmesser von etwa einem Meter, die sich über den Himmel bewegte.
Das Objekt schien sich in relativ geringer Höhe zu bewegen. Laut Zeugenaussagen bewegte es sich auf den Izvestkovaya-Hügel, allgemein bekannt als Höhe 611, zu, bevor es offenbar gegen den Berghang prallte oder mit ihm zusammenstieß.
Besonders faszinierend an dem Fall waren die späteren Entdeckungen der Ermittler. Rund um die mutmaßliche Einschlagstelle fanden sie ungewöhnliche Spuren, darunter kleine glasartige oder geschmolzene Stellen auf Gestein, metallisch wirkende Partikel, geschwärztes Material, winzige Kugeln und ungewöhnliche metallische Tröpfchen mit einer unerklärlichen chemischen Zusammensetzung. Ein Teil des Materials war Berichten zufolge so hart, dass es sich nur mit einem Diamantsägeblatt schneiden ließ.
Anders als viele UFO-Fälle, die ausschließlich auf Augenzeugenberichten beruhen, schien der Vorfall in Dalnegorsk etwas potenziell Überprüfbares zu bieten: physisches Material. Laut Untersuchungsberichten wurden diese Proben anschließend von sowjetischen Wissenschaftlern untersucht.
Der Fall bleibt jedoch umstritten, da Fragen zur Herkunft des Materials, zur Interpretation der wissenschaftlichen Analysen und zu Behauptungen bestehen, dass Informationen über den Vorfall später von den sowjetischen Behörden unterdrückt wurden.
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