
Das Beben reichte bis nach Vorarlberg.
In der Nacht auf Sonntag hat bei Linthal die Erde gebebt. Der Schweizerische Erdbebendienst mass eine Stärke von 4,0.
Um 4.37 Uhr registrierte der Schweizerische Erdbebendienst (SED) ein Beben der Stärke 4,0. Das Epizentrum lag rund sechs Kilometer westlich von Linthal GL, in der Nähe des Klausenpasses. Etwa zehn Minuten nach dem Hauptbeben gab es bei Linthal ein Nachbeben der Stärke rund 1,0. Das Beben war weit über die Region hinaus zu spüren, auch in Liechtenstein und Vorarlberg.
Innerhalb einer halben Stunde gingen beim SED über 200 «Verspürt»-Meldungen ein, unter anderem aus Linthal, Glarus, Urnerboden, Bürglen UR, Muotathal SZ und Trun GR. Laut SED sind bei einem Beben dieser Stärke in der Nähe des Epizentrums vereinzelt kleinere Schäden möglich. Berichte über Schäden liegen bisher keine vor.
Die Region um Linthal wurde schon früher von einem stärkeren Beben erschüttert. Im März 2017 erreichte ein Erdbeben nahe dem Ortstock westlich von Linthal eine Stärke von 4,6. Es war damals das stärkste Beben in der Schweiz seit 25 Jahren.




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