
Das Erdbeben vor Fuerteventura erreichte Stärke 3,1 und lag damit über dem Mittelwert der vergangenen 30 Tage. Rund um den Teide nahm die seismische Aktivität zuletzt ebenfalls zu.
90 Kilometer vor Fuerteventura hat am Sonntag um 18.08 Uhr die Erde gebebt. Das Epizentrum der Erschütterung mit einer Stärke von 3,1 befand sich in 50 Kilometern Tiefe.
Registriert hat das Beben das spanische Nationale Geographische Institut (IGN). Die dort erhobenen Messdaten werden vom Euro-Mediterranen Seismologischen Zentrum ausgewertet.
Während der vergangenen 30 Tage verzeichnete das IGN auf den Kanaren insgesamt 52 Beben. Daraus ergeben sich täglich im Durchschnitt 1,7 Erschütterungen bei einer mittleren Stärke von 1,9. In den zurückliegenden sieben Tagen wurden 14 Erschütterungen gezählt, womit sich die Zahl im üblichen Rahmen bewegt.
Fuerteventura: Erdbeben übertrifft Mittelwert der vergangenen 30 Tage
Leichte seismische Aktivität ist auf den Kanaren normal, da die Inseln vulkanischen Ursprungs sind. Fortlaufend verfolgt das IGN deshalb die Messwerte. Das einzelne Beben mit einer Stärke von 3,1 übertraf den Mittelwert der vergangenen 30 Tage.
Zuletzt nahm die seismische Aktivität rund um den Teide zu. Unter dem Pico Viejo, einem Nebenvulkan des Teide, konnten Forscher zudem eine große Magmakammer nachweisen.
Am Sonntag haben sich vor den Kanaren innerhalb weniger Stunden zwei Erdbeben mit einer Stärke von bis zu 2,7 ereignet. Das kräftigere der beiden Beben registrierten die Messstationen um 4.36 Uhr rund 70 Kilometer vor Fuerteventura. Sein Herd lag in 31 Kilometern Tiefe, die Stärke betrug 2,7.
Erfasst wurden beide Erschütterungen vom spanischen Nationalen Geographischen Institut (IGN). Das zweite Beben folgte am frühen Sonntagmorgen vor Gran Canaria.
Für die Region weist die Bilanz des IGN in den vergangenen 30 Tagen 51 Beben aus, was einem Durchschnitt von 1,7 pro Tag entspricht. Zwölf Erschütterungen mit einer durchschnittlichen Stärke von 1,9 entfielen auf die vergangenen sieben Tage.
Kanaren: Erdbebenaktivität bleibt im üblichen Rahmen
Das zweite Beben am Sonntag ereignete sich etwa 30 Kilometer vor Gran Canaria. Es wurde um 6.51 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von 16 Kilometern gemessen. Die Stärke betrug einen Wert von 2,6.
Während das IGN die Erschütterungen erfasst, wertet das Euro-Mediterranean Seismological Centre die Messdaten aus. Nach Angaben des IGN bewegte sich die Zahl der Beben in den vergangenen sieben Tagen im üblichen Rahmen.
Davor hatte das IGN zuletzt drei Beben im Kanaren-Raum gemeldet. Am Freitag um 21.50 Uhr bebte die Erde rund 30 Kilometer vor Gran Canaria mit der Stärke 2,0 in sieben Kilometern Tiefe.
Am selben Morgen um 6.38 Uhr hatte ein Beben nahe El Hierro ebenfalls die Stärke von 2,0 erreicht, sein Herd lag 28 Kilometer tief. Am 17. Oktober um 6.11 Uhr registrierten die Messstationen zudem ein Erdbeben vor Teneriffa der Stärke 2,2 in fünf Kilometern Tiefe.
Erdbebenaktivität wie diese gilt auf den Kanarischen Inseln als normal. Der Archipel besteht aus vielen, teils noch immer aktiven Vulkanen. Solange die Aktivität nicht in Schwärmen auftritt, gelten Erdbeben vor und unter den Kanarischen Inseln somit als ganz normal.



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