Menschen, die unter psychischen Auffälligkeiten leiden, berichten oft davon, dass sie von Stimmen, Bildern und einem nicht kontrollierbaren Drang, etwas Bestimmtes zu tun, geleitet werden. Das heißt, diese Menschen haben nicht nur ihr Verhalten, sondern auch sich selbst und ihre Gedanken nicht mehr unter Kontrolle.
Man spricht in diesem Fall von einem Kontrollverlust der eigenen Persönlichkeit. Die Ursachen können vielfältiger Natur sein, die Medizin kennt viele Krankheitsbilder dafür, allen voran die Schizophrenie, die aber aus Sicht vieler Kritiker noch vollkommen unverstanden ist.
Warum Menschen psychisch erkranken, ist auch für die Wissenschaft weitestgehend noch immer ein Rätsel. Deshalb geht man in den meisten Fällen auch von Umweltfaktoren oder einer schlechten Lebensführung aus. Doch es kann noch eine weitere Ursache in Frage kommen. Geistparasiten – die kannte man vor allem im Mittelalter und sogar schon in der Bibel.
Mit dem Begriff Geistparasiten können nur die wenigsten Wissenschaftler etwas anfangen. Denn etwas, das man in der orthodoxen und modernen Wissenschaft nicht nachweisen und belegen kann, existiert auch nicht. Im Mittelalter war das noch anders. Da waren die Vertreter vieler Religionen noch davon überzeugt, dass es Menschen und auch Tiere gibt, die von Dämonen besessen sind.
Wenn Menschen und Tiere von diesen Wesen heimgesucht wurden, galten sie als besessen. In der modernen Medizin und Psychiatrie wird entsprechendes Verhalten eines „Besessenen“ meistens als Symptom einer organischen oder nervlichen Erkrankung gesehen.
Das heißt, die moderne Wissenschaft lehnt die Möglichkeit, dass betroffene Patienten tatsächlich von Dämonen besetzt sein könnten, kategorisch ab.
Auch moderne Bibelkritiker lehnen mittlerweile die Existenz von Dämonen ab und begründen das damit, dass in der damaligen Zeit Kenntnisse über die Entstehung psychischer Erkrankungen weitgehend fehlten.
Tatsache aber ist, dass im Alten und Neuen Testament die Existenz von Dämonen beschrieben wird. In Epheser 6,12 werden sie Beherrscher dieser finsteren Welt genannt. Und selbst Jesus Christus heilte bei seinen Exorzismen vornehmlich Krankheiten, die infolge von sogenannter Besessenheit auftraten. Besonders im Markusevangelium ist davon die Rede.
Da heißt es etwa bei Markus 1,23-39: „Und er zog durch ganz Galiläa, predigte in den Synagogen und trieb die Dämonen aus.“
Jesus war ein Heiler, der nicht nur die Menschen verstanden hat, sondern auch ihre Krankheiten und er wusste, dass viele Krankheiten in erster Linie im Kopf entstehen, durch einen entrückten Geist etwa, der den Betroffenen von der Schöpferquelle abgetrennt hat und der fortan von dämonischen Parasiten kontrolliert und gesteuert wird.
Jesus sprach, die Archonten sind die Wächter und die Herren der Welt
Jesus nannte diese Dämonen sogar bei ihrem Namen: Archonten. In der „Ersten Apokalypse des Jakobus“ etwa belehrte Jesus seinen Bruder Jakobus und sagte , dass unsere Welt von Dämonen bewacht wird, den Archonten, die den Weg der Seelen zwischen der materiellen Welt und dem Jenseits blockieren, was zur Folge hat, dass die Seele der Menschen in einem ewig fortwährenden Kreislauf des Leidens gefangen gehalten wird.
Jesus hat die Archonten als die „Wächter“ oder die „Herren der Welt“ bezeichnet. Auch in der Frühzeit des Christentums war der Glaube an Dämonen und an die Notwendigkeit des Exorzismus noch weit verbreitet.
Die meisten großen Gemeinden hatten im frühen Mittelalter zumindest einen Exorzisten. Zu den Mitteln des Exorzismus zählten die Nennung des Namen Jesu, Gebete, das Taufsiegel, Ausspucken, Anblasen, Räuchern, Feuer, Zwiebeln, Knoblauch, Glockenläuten und der Verzicht auf Schweinefleisch.
In der gnostischen Kosmologie geht man von der Vermutung aus, dass die Archonten schon lange vor der Entstehung der Erde in unser Sonnensystem eingetaucht sind. Auch hier werden sie als verborgene, negative Kontrolleure der Menschen beschrieben.
Weiter heißt es bei den Gnostikern, dass Archonten anorganische, interdimensionale Entitäten seien, die den menschlichen Geist besetzen und ihre Opfer zu zum Teil irrwitzigen Handlungen hinreißen lassen. Liegt in diesen Wesen vielleicht der Ursprung aller psychischen Erkrankungen?
In anderen historischen Schriften ist sogar die Rede davon, dass die Archonten die göttlichen Schöpfer des Kosmos sein und die Diener des Demiurg, des Schöpfergottes. Dieser Gott soll zwischen der menschlichen Rasse und einem transzendenten Gott gestanden haben, der allein durch die Kenntnis der wahren Natur des Menschen göttlich werden konnte.
Im Alten Testament werden die Archonten auch als gefallene Engel und Dämonen dargestellt. Roger A. Bullard schreibt ins einem Buch „The Hypostasis oft he Archons“:
„Es ist ein mythologischer Bericht über den Ursprung und die Natur der archontischen Kräfte, die den Himmel zwischen der Erde und dem Ogdoad bevölkern und wie diese Ereignisse das Schicksal der Menschheit beeinflussen.“
Der Forscher und Autor Robert Stanley behauptet, dass diese unheimlichen Wesen von Weltraumreisenden in grauer Vorzeit über ein Sternentor in unser Universum gebracht wurden. Auch Stanley bezieht sich auf uralte gnostische Texte aus Ägypten, die Nag Hammadi Texte.
Glaubt man dieser Schrift, soll es sogar zwei Archontypen geben: die, die aussehen wie Reptilien und die, die die Gestalt eines menschlichen Embryos haben.
Der Autor der Reptilien-Agenda John Lash schreibt, dass die gnostische Psychologie der noetischen Wissenschaft der Mystery Schools Archonten als außerirdische Kraft sehen, die den menschlichen Geist unterbewusst berühren und unsere Intelligenz von ihrem richtigen und gesunden Weg abbringen, was in der Folge dazu führt, dass wir oftmals zu irrationalen und menschlich untypischen Handlungen neigen, die sich in Kriegen, Macht, Gier und Unterdrückung äußern.
Der Satz, der Mensch, das fremdgesteuerte Wesen würde also in diesem Fall eine völlig neue Bedeutung bekommen. Auch Lash geht in seinen Überbelegungen von der These aus, dass diese fremde Spezies tatsächlich nur in unseren Köpfen existiert – in Form eines Geistparasiten.
Diese Wesen kommunizieren mit uns auf telepathischem Weg, um uns von unserer Entwicklung und unserem richtigen, vorgezeichneten Weg abzubringen. Ihre erfolgreichste Technik soll laut Lash darin bestehen, dass sie eine religiöse Ideologie verwenden, um ihre eigene Denkweise zu unterdrücken und durch unsere zu ersetzen.
Archonten sehen den menschlichen Geist als Computer
Auf soziologischer Ebene würde das heißen, dass die Archonten vor allem über Religion und Politik den Geist so infiltrieren, dass sich viele Menschen später sogar gegen ihr angeborenes Potential wenden und die Gesetze der Natur verletzen. Gnostiker gehen in diesem Zusammenhang sogar davon aus, dass die Archonten unseren Geist soweit manipulieren können, dass wir am Ende noch nicht einmal mehr dazu in der Lage sind, unsere eigenen Fehler zu korrigieren.
Die Archonten sehen also unseren Geist als ein Art Computer, der durch ständige Eingabe von Befehlen in eine bestimmte Richtung gesteuert wird. In diesem Fall aber müssen die Archonten über eine Technik verfügen, die es ihnen ermöglicht, auch den freien Willen auszuschalten.
Allerdings benötigen diese Wesen für die Programmierung die Unterstützung ihres Wirts. Dass heißt, die betroffenen Menschen müssen dieser geistigen Programmierung zustimmen und sie akzeptieren und sie innerhalb der Gesellschaft umsetzen.
Gnostiker sehen das humane Gesicht der Archonten in allen Schichten der Gesellschaft, vor allem aber im grundlegend korrupten Charakter menschlicher Unternehmen und Institutionen, aber auch in Mächten, Staaten, Religionen, Rassen und Nationen. Wörtlich sagt John Lash:
„Obwohl Archons physisch existieren, besteht die wirkliche Gefahr, die sie für die Menschen darstellen, nicht in einer Invasion des Planeten, sondern in eine Invasion des Geistes.“
Archonten infiltrieren also unseren Geist, sie verschaffen sich Zugang zu unserem Bewusstsein durch Telepathie, sie nutzen unsere Vorstellungskraft und die Macht des Scheins, der Täuschung und Verwirrung, etwa wenn der Mensch der Vorstellung verfällt, übermenschliche Macht zu besitzen, spätestens in diesem Moment wird diese Vorstellung für den Betroffenen real und er verfällt einer selbsterfüllenden Täuschung.
Archonten sind vereinfacht ausgedrückt nichts anderes als ein Virus, der unsere Seele haftet und unseren Verstand befällt und ihn so programmiert, wie wir denken und glauben sollen, sodass wir uns am Ende selbst zerstören. In einer öffentlichen Erklärung sagt der Robert Stanley:
„Es ist an der Zeit, die verdeckten Kontrolleure der Menschheit aufzudecken. Diese parasitären Kreaturen sind real und müssen sofort behandelt werden, damit sich die Menschheit auf der nächsten Ebene der Existenz entwickeln kann Obwohl diese Parasiten nicht menschlich sind, ernähren sie sich von der negativen Energie und den Emotionen der Menschen…“
Abschließend könnte man zu dem Ergebnis kommen, dass die Schulmedizin noch sehr wenig über das Funktionieren der menschlichen Psyche weiß, weil vielleicht die Psyche in Wahrheit ein Teil der Seele ist, die ja leider noch immer von der Schulwissenschaft weitgehend abgelehnt wird, weil ja auch die Seele für das Augen unsichtbar ist.
Und hier kommen wir wieder an den entscheidenden Punkt, dass die Schulwissenschaft in der Regel nur das für gültig erklärt, was sinnlich wahrnehmbar ist. Gehen wir an dieser Stelle einmal von der Überlegung aus, dass die Psyche ein Teil der Seele ist, sind Anhaftung durch astrale Entitäten durchaus möglich, weil nämlich beide auf feinstofflicher Ebene korrespondieren.
In diesem Fall müssen wir dann aber auch von der Überlegung ausgehen, dass unser Gehirn in Wirklichkeit nur die Funktion einer Computerfestplatte hat, wo wir Erinnerungen und Erlerntes abspeichern, dass aber die Funktionssteuerung unserer Sinne und unser soziales Verhalten von einem ganz anderen Ort erfolgt, nämlich von unserer feinstofflichen Seele.
Archonten wären also nichts anderen als Hacker, in diesem Fall Seelenhacker, die auf geschickte Weise Zugriff auf unsere Systemsteuerung, unsere Seele, erlangt haben. Die Entwicklung eines Virenschutzprogramms für die Seele wäre in diesem Fall von enormer Wichtigkeit.
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