Spektakuläre Farbspiele sind in den vergangenen Tagen zu sehen gewesen: Irisierende Wolken. Sie sehen aus wie „Regenbogenwolken“, die Entstehung unterscheidet sich jedoch von einem Regenbogen.
(Titelbild: Eine irisierende Wolke wurde kürzlich über Südtirol beobachtet)
Sie sehen in der Realität tatsächlich so intensiv aus: Am Mittwoch konnte über Mannheim eine sogenannte irisierende Wolke beobachtet werden.
Mitglieder der Facebook-Gruppe WetterMelder Deutschland haben daraufhin weitere Fotos ähnlicher Wolken veröffentlicht.
(Sichtung über Mannheim)
Beugung ist Ursache
Anders als bei einem Regenbogen kommen die Farben jedoch nicht durch Brechung an Wassertröpfchen zustande, sondern durch die Beugung von Sonnenlicht an diesen. Voraussetzung für die Beugung ist das gleichzeitige Vorhandensein winziger, jedoch unterschiedlich großer Wassertröpfchen und Eiskristalle innerhalb einer Wolke.
Dabei hängt die Farbverteilung allein von der Größe der Tröpfchen und Eiskristalle ab. Am Rand der Wolken bilden sich breitere Farbzonen, die zum Zentrum hin, wo die Tröpfchen und Kristalle größer sind, schmaler werden. Die Farbübergänge reichen von Purpurrot über Violett und Blau bis hin zu Grün.
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