Die wahre Geschichte der Niederländische Ostindien-Kompanie

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Die Niederländische Ostindien-Kompanie (VOC) wird oft als Erfolgsgeschichte eines Unternehmens dargestellt, doch die Wahrheit ist weitaus komplexer und finsterer. Sie handelte nicht nur mit Gewürzen, sondern war ein Konzern mit Regierungsbefugnissen, eigener Armee und Marine, dem Recht, Krieg zu führen, Menschen hinzurichten und ihr Land zu enteignen! Von Guy Anderson

Das Geschäftsmodell der Kompanie war simpel und brutal: die Versorgung kontrollieren, Alternativen zerstören und Widerstand unmöglich machen. Wenn eine Region dem Exklusivhandel nicht zustimmte, verhandelte die VOC nicht lange, sondern blockierte Häfen, verbrannte Ernten, nahm Geiseln und verübte Massenmorde.

Die Banda-Inseln sind das deutlichste Beispiel: Die Bevölkerung wollte Muskatnuss nicht nur an die Kompanie verkaufen, wurde hingerichtet und durch versklavte Arbeiter ersetzt. Allein das reicht aus, um der VOC ihren berüchtigten Ruf zu verleihen, doch damit nicht genug. Ähnliche Muster zeigten sich überall dort, wo die Kompanie die Zusammenarbeit als zu langsam oder zu teuer empfand.

Ein Grund, warum sich Verschwörungstheorien so hartnäckig um die VOC halten, ist ihre weit entfernte Präsenz von den offiziellen Eigentümern – den Heeren XVII oder den Siebzehn Lords. Diese repräsentierten verschiedene regionale Kammern der Kompanie und trafen alle wichtigen Entscheidungen.

Die Investoren bekamen die Gewalt nie direkt mit, sondern nur die Profite. Das System war so aufgebaut, dass Töten, Hunger und Zwangsarbeit lediglich in Zahlen auf dem Papier umgewandelt wurden. Diese Trennung nährt den Verdacht, dass mehr dahintersteckte, als zugegeben wurde. Schließlich ist es schwer zu glauben, dass etwas so Zerstörerisches als Routine behandelt werden konnte, ohne dass eine tiefere Planung und Verschleierung dahintersteckte.

Es gibt seit Langem Behauptungen, dass das Unternehmen regelmäßig Drohungen inszenierte, um Konkurrenten auszuschalten oder die lokale Bevölkerung einzuschüchtern.

Die Prozesse wurden von Firmenbeamten geführt, die Beweise von Angestellten gesammelt und die Strafen von ihren Soldaten vollstreckt. Geständnisse und Folter waren an der Tagesordnung, Hinrichtungen folgten meist. Ob die Angeklagten tatsächlich planten, war weniger wichtig als die Tatsache, dass die Angst alle anderen gefügig hielt.

Die VOC handelte nicht nur mit Waren, sondern trug auch dazu bei, die Vorstellung zu normalisieren, dass man von Gewalt profitieren konnte, ohne selbst daran teilzunehmen. Aktien wechselten den Besitzer, Dividenden wurden ausgeschüttet, und die Profiteure konnten sich von den Ursachen des Reichtums distanzieren. Meiner Ansicht nach ist dies ein Paradebeispiel für gezielte Sozialtechnik – eine Methode, die Gesellschaft darauf zu trainieren, Ausbeutung zu akzeptieren, solange sie profitabel und legal war.

  

Es gibt auch Behauptungen, dass die Kompanie eher als geschlossenes Elitennetzwerk denn als normales Unternehmen fungierte. Gouverneure, Händler, Offiziere und Politiker wechselten ständig zwischen verschiedenen Positionen. Korruption war weit verbreitet, wurde aber toleriert, solange sie den Gesamtgewinn nicht schmälerte. Letztendlich zählte Loyalität mehr als Recht und Schweigen mehr als die Wahrheit. Wer vom System profitierte, hinterfragte es nicht.

Die VOC transportierte versklavte Menschen durch verschiedene Regionen, setzte Zwangsarbeit ein, um getötete oder vertriebene Bevölkerungsgruppen zu ersetzen, und behandelte Menschen wie austauschbare Objekte. Dies war nicht nur opportunistisch, sondern grundlegend – ein mobiles Arbeitssystem, das die Produktion aufrechtzuerhalten suchte, ungeachtet der Opferzahlen.

Die Kompanie führte zwar Aufzeichnungen, doch diese erzählen nicht die ganze Geschichte. Zahlen verschwinden, Todesursachen werden umbenannt und Massengewalt als Befriedungstaktik dargestellt. Ganze Gemeinschaften verschwinden sogar spurlos und werden später so beschrieben, als wären sie schon immer unbewohnt gewesen. Wenn eine Organisation so viel Zerstörung anrichtet und dennoch ordentliche Unterlagen hinterlässt, dann waren diese Unterlagen mit Sicherheit Teil des Systems!

Als die Niederländische Ostindien-Kompanie schließlich zusammenbrach, lag das nicht an ihrer Menschlichkeit, sondern an ihrer Korruption, Ineffizienz und den immensen Kosten. Der Schaden war bereits angerichtet, und die Kompanie hatte bewiesen, dass eine profitorientierte Organisation Gebiete beherrschen, massenhaft töten und Entscheidungsträger vor den Konsequenzen schützen konnte.

Genau deshalb wird dies sofort mit Verschwörungstheorien assoziiert – zentralisierte Macht, Geheimhaltung, Gewalt, Geld und nahezu keine Rechenschaftspflicht. Für viele stellt sich nicht die Frage, ob jede düstere Geschichte über die VOC wahr ist, sondern vielmehr, warum überhaupt so viele existieren und das überhaupt überraschend ist!

Das schreibt Guy Anderson der Autor von Tesla & The Cabbage Patch Kids und Rise of the Clones: The Cabbage Patch Babies

Mehr über die echte gefälschte Geschichte lesen Sie im Buch „Die Schlammflut-Hypothese“ und mehr über die Alte Welt Ordnung in „Die Welt-Illusion“ oder über die Innere und Flache Erde in „DUMBs 2“ oder die Eiswand und die Gefallenen Engel in „Antarktis: Hinter der Eiswand“ sowie über „Die vergessene Welt der Riesenbäume

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