Die Menschen sind unwissentlich durch das Rauschen alter Fernsehgeräte in die Entstehung des Universums gereist

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Das Rauschen in Fernseh- und Radiosendern enthielt Spuren des Urknalls. Wenn wir es bei schlechtem Empfang oder bei nicht verfügbaren Sendern auf dem Bildschirm sahen, beobachteten wir unwissentlich die Vergangenheit unseres Universums im gegenwärtigen Augenblick.

Erinnern Sie sich an das Rauschen, das auf den Fernsehkanälen zu hören war, wenn kein Sender verfügbar war? Es trug offenbar einen winzigen Nachhall des Urknalls in sich. Das statische Rauschen enthielt mindestens ein Prozent der kosmischen Mikrowellenhintergrundstrahlung (CMB), ein Überbleibsel der Entstehung des Universums vor 13,8 Milliarden Jahren. Nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Radio war dieses Rauschen zu hören.

Jeder, der zur Zeit der analogen Fernsehgeräte lebte, unternahm unbewusst eine Zeitreise, indem er den Urknall, die Vergangenheit des Universums, miterlebte. Ein winziger Teil der CMB drang durch diese Störung in unsere Häuser, ohne dass wir es bemerkten.

Die kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung wurde vor Jahrzehnten von den Astronomen Arno Penzias und Robert Wilson entdeckt. Später fand Robert Dicke an der Princeton University heraus, dass die CMB nichts anderes als ein schwacher, kalter Nachhall des Urknalls ist.

Ein ständiges, verschwommenes Geräusch störte zwei Wissenschaftler

1964 wurden Penzias und Wilson bei ihrer Arbeit in den Bell Labs in Holmdel, New Jersey, durch ein hartnäckiges Brummen in ihrem Radioteleskop gestört. Sie versuchten, mit einer großen Radioantenne die Mikrowellensignale aus unserem Sonnensystem zu empfangen.

Doch ein störendes Hintergrundrauschen beeinträchtigte die Messungen. Sie suchten nach der Quelle, um sie zu beseitigen. Sie vermuteten, es könnten Radiosignale aus nahegelegenen Städten sein, und überprüften sogar die Antenne auf Tauben. Penzias und Wilson verbrachten ein Jahr damit, herauszufinden, was dieses Rauschen war und woher es kam.

Ihre Arbeit ergab, dass das Universum von Mikrowellen mit einer Temperatur von etwa drei Grad über dem absoluten Nullpunkt durchflutet ist. Die tatsächliche Quelle dieses Rauschens blieb ihnen jedoch unbekannt.

CMB bewies, dass der Urknall real war.

Dicke und seine Kollegen suchten nach dem Nachglühen des Urknalls, um zu beweisen, dass das Universum so entstanden ist. Die kosmische Mikrowellenhintergrundstrahlung (CMB) erwies sich als fehlender Beweis für den Urknall. Das Universum war anfangs heiß und dicht und begann sich später auszudehnen und abzukühlen.

Etwa 380.000 Jahre später begannen sich Photonen durch den Kosmos zu bewegen und bildeten die CMB. Die alten Antennen, die wir für Fernseher verwendeten, fingen diese Strahlung auf – einen Teil der Entstehung unseres Universums. Das restliche Rauschen stammte von irdischen Quellen und der Sonne. Mit dem Aufkommen der digitalen Übertragung verschwand dieses Rauschen allmählich.

Kommentare

3 Kommentare zu „Die Menschen sind unwissentlich durch das Rauschen alter Fernsehgeräte in die Entstehung des Universums gereist“

  1. Avatar von uwe
    uwe

    Hier steckt wahrscheinlich mehr Wahrheit über unser Dasein drin,
    als man es auf den ersten Blick erkennen würde.
    ‚Heisser Draht ins Jenseits‘
    Serie von 1970 aus Ungarn.

    https://www.youtube.com/watch?v=_QT19wQY_mE

    Mal genau auf Details achten, welche auch in anderen Filmen gezeigt werden.
    Wie die Menschenherde in der Wirklichkeit im Unwissenden gehalten wird.

    1. Avatar von Vortex

      Neben Tesla gab es später noch einige Forscher/Erfinder/Visionäre, die solche Rauschsignale mehrstufig verstärkten, um damit weiter zu experimentieren …

      Um besonders schwache hochfrequente Rauschsignale zu detektieren und um daraus eine analoge Hüllkurve zu extrahieren, erfand Nikola Tesla eine magnetische HF-Diode, bei der eine spezielle Magnetpulvermischung (Magnetit + ?) eine spezielle Art von Hochfrequenzgleichrichtung über die Hysteresis des Kerns erlaubte, die eine viel geringere Durchgangsspannung als Germaniumdioden erreichen. Dafür benötigte er eine zusätzliche geringe Gleichspannung, die den magnetischen Arbeitspunkt festlegte, was er z. B. in seinem ferngesteuerten Boot damals auch praktisch angewandt hatte.
      Infoquelle: https://rexresearch.com/invnindx.html

      Selbstexperiment: Wer noch ein analoges TV-Gerät oder noch besser einen analogen SAT-Receiver besitzt, der könnte ganz gezielt aus verschiedenen Regionen des Weltalls mithilfe einer SAT-Antenne solche Rauschsignale sogar etwas verstärkt empfangen und in Echtzeit auf dem Bildschirm als leicht farbiges Rauschen sichtbar machen.

      Stundenlang hatte ich mal ähnliche Versuche unternommen, wie die Betrachtung von «Magic Eye Pictures», und manchmal konnten sogar leichte 3D-Strukturen auf dem TV-Bildschirm erblickt werden, nur falls man darauf auf die korrekte Weise hindurchsah …
      Analog zum Autostereogram: https://en.wikipedia.org/wiki/Autostereogram

      P. S.: Überhaupt recht traurig, dass wir noch immer kein offizielles 3D-Fernsehen permanent und global installiert haben, denn durch ständige 2D-Betrachtung wird das Gehirn in seiner Entwicklung bewusst eingeschränkt!

      1. Avatar von Vortex

        Update: Letzte Nacht war sehr interessant, so konnte ich erstmals neue Erkenntnisse über Nikola Teslas magnetische Diode (ohne Halbleiter!) mithilfe einer bekannten KI rekonstruieren und falls hier Elektronikbastler sind, könnten diese Effekte: https://justpaste.it/Mag-HF-Diode leicht überprüft werden …

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