☢️🔥 Drohne löst Waldbrand in Tschernobyl aus – 1.100 Hektar brennen (Video)

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Am 7. Mai stürzte eine Drohne in der Sperrzone von Tschernobyl ab und entfachte einen Waldbrand, der innerhalb von 24 Stunden 1.100 Hektar radioaktiv verseuchten Wald vernichtete.

Die Herkunft der Drohne ist noch unklar. Feuerwehrleute können große Teile der Brandlinie nicht erreichen, da der Boden mit Landminen übersät ist. So müssen die Einsatzkräfte zusehen, wie große Teile des Feuers unkontrolliert brennen.

Die Bäume dort nehmen seit 1986 Cäsium-137 und Strontium-90 auf. Beim Verbrennen des Feuers wird diese Kontamination direkt in die Luft freigesetzt.

Luftproben, die am 8. Mai in 30 bis 150 Metern Entfernung vom Brandherd entnommen wurden, wiesen eine Cäsium-137-Konzentration von 680 Mikrobecquerel pro Kubikmeter auf – deutlich über den üblichen Grenzwerten in der Sperrzone.

Offizielle Stellen geben an, dass die Gammastrahlung in der Ukraine weiterhin im Normbereich liegt, doch die Bewohner der Bezirke Choiniki, Bragin und Ljow gelten als besonders gefährdet.

Dies geschieht zusätzlich zu dem Umstand, dass die Stahlschutzkuppel über Reaktor 4 bereits im Februar 2025 durch einen Drohnenangriff beschädigt wurde. Die IAEA bestätigte im Dezember 2025, dass sie den radioaktiven Staub aus den darunterliegenden Trümmern nicht mehr zurückhalten kann.

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