🪬💀 348 Tage bis zum Jüngsten Gericht – der vedische Todeszeitplan

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Ein über tausend Jahre alter hinduistischer Text beschreibt das Jenseits nicht in vagen spirituellen Begriffen. Er gibt einen Zeitplan vor.

Das Garuda Purana lehrt, dass die Seele im Moment des Todes auf die Größe eines Daumens schrumpft und 13 Tage lang im eigenen Zuhause weilt. Man sieht die trauernde Familie. Man versucht, mit ihr zu sprechen. Sie kann einen nicht hören.

Man kann nicht in den Körper zurückkehren. Am 13. Tag treffen zwei Boten aus dem Totenreich ein, und die Reise beginnt.

Die Reise dauert 348 Tage. Die Seele durchquert 16 benannte Städte auf dem Weg nach Yamaloka, dem Reich des kosmischen Gerichts.

Unterwegs muss sie den Fluss Vaitarani überqueren, der als von Dunkelheit und Leid erfüllt beschrieben wird. Wie leicht man ihn überquert, hängt davon ab, wie man gelebt hat.

Am Ende dieses Weges sitzt ein göttlicher Schreiber namens Chitragupta. Er hat jede Tat des Lebens in einem Register aufgezeichnet. Jede einzelne. Er liest es laut vor, bevor das Urteil beginnt.

Ist eine so detaillierte Todeskarte das Ergebnis uralter spiritueller Weisheit, echter Offenbarung oder etwas ganz anderes?

Was glaubst du, geschieht nach dem Tod?

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