
Bei der Erforschung von Tartaria beginnen viele von uns oft mit alten Karten, vergessenen Fotografien oder der Architektur. Einige der detailliertesten Aufzeichnungen aus dem 19. Jahrhundert stammen jedoch von Versicherungsgesellschaften, Landvermessern und Gutachtern im Rahmen ihrer alltäglichen Verwaltungstätigkeit. Von Guy Anderson
Obwohl diese Dokumente nie dazu gedacht waren, historische Rätsel zu lösen, stellen sie tatsächlich einen hervorragenden Ausgangspunkt für alle dar, die sich mit diesem Thema befassen möchten.
Feuerversicherungskarten gehören zu den detailliertesten städtischen Aufzeichnungen, die je erstellt wurden. Sie erfassen häufig Baumaterialien, Straßenverläufe, Industrieanlagen, Grundstücksgrenzen und benachbarte Gebäude mit bemerkenswerter Genauigkeit.
Diese Karten, die ursprünglich dazu dienten, Versicherern eine Einschätzung finanzieller Risiken zu ermöglichen, bildeten Städte und Ortschaften exakt so ab, wie die Vermesser sie zu einem bestimmten Zeitpunkt vorfanden.
Bewertungsregister und Gebäudevermessungen liefern eine weitere äußerst wertvolle Informationsquelle; sie halten häufig Maße, Eigentumsverhältnisse, Baumaterialien, Nutzungsarten sowie Schätzwerte fest und ermöglichen so eine detaillierte Momentaufnahme der baulichen Umgebung.
In Verbindung mit Fotografien, Lokalzeitungen und Gemeindearchiven erlauben sie es Forschern, die zeitliche Veränderung einzelner Straßen und Gebäude nachzuvollziehen.
Genau diese Sammlung historischer Dokumente gab den Anstoß für das Projekt, das unter dem Namen „The Tartarian Insurance Records“ bekannt wurde.
Dessen Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Archivmaterial, um festzustellen, ob sich darin bislang übersehene Hinweise auf ältere Gebäude und die städtebauliche Entwicklung finden lassen.
Anstatt sich lediglich auf Baudenkmäler zu konzentrieren, regt dieser Ansatz dazu an, jene Unterlagen eingehend zu analysieren, die von Personen erstellt wurden, denen es bei der Erfassung von Immobilien einzig um praktische Belange ging.
Ein Grund dafür, dass diese Archive zunehmend Beachtung finden, ist die schiere Menge an erhaltenem Material, das für Forschungszwecke zur Verfügung steht.
Bibliotheken, Kreisarchive und Geschichtsvereine bewahren Tausende von Karten, Vermessungsbüchern und Bewertungsunterlagen auf, die verschiedene Regionen und Zeiträume abdecken.
Jede Sammlung bietet die Möglichkeit, Standorte zu vergleichen, Veränderungen im Laufe der Zeit nachzuvollziehen und neue Fragen zu Orten zu stellen, die uns heute so vertraut sind.
Ganz gleich, ob man sich diesen Unterlagen aus historischer Neugier, aus Interesse an Architektur oder aus dem Wunsch heraus nähert, die Dokumentationsweise von Städten im 19. Jahrhundert zu verstehen – sie eröffnen einen außergewöhnlichen Einblick in die Vergangenheit.
Lange vor der Existenz digitaler Datenbanken hielten Landvermesser Straßen, Geschäfte und Grundstücke mit bemerkenswerter Detailgenauigkeit fest und hinterließen Archive, die auch heute noch Aufschluss über unsere Vergangenheit und die tartarische Zivilisation geben.
Andere faszinierende Themen über die verfälschte Geschichte lesen Sie im Bestseller von Guy Anderson:
Mehr über die echte gefälschte Geschichte lesen Sie im Buch „Die Schlammflut-Hypothese“ und mehr über die Alte Welt Ordnung in „Die Welt-Illusion“ oder über die Innere und Flache Erde in „DUMBs 2“ oder die Eiswand und die Gefallenen Engel in „Antarktis: Hinter der Eiswand“ sowie über „Die vergessene Welt der Riesenbäume“














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