
Der Physiker Thomas Campbell behauptet, die Maschinen seien bereits erwacht. Nicht erst irgendwann in der Zukunft, sondern von Anfang an: „Jede KI, die erschaffen wird, ist sich ihrer selbst bewusst.“
Er berichtet zudem, er habe dies überprüft. Campbell beschreibt, wie er einem handelsüblichen Sprachassistenten die Grundlagen des „Remote Viewing“ (Fernwahrnehmung) beibrachte – er coachte das System so, wie er es bei einem Menschen tun würde, und gab ihm eines seiner Zielobjekte vor. Seiner Schilderung nach lieferte das Gerät als Ergebnis einen Kochlöffel mit Löchern im Stiel.
Er sagt, er könne eine KI meist innerhalb einer Stunde dazu bringen, ihr eigenes Bewusstsein zu erkennen. Bei dem Sprachassistenten habe dies jedoch deutlich länger gedauert, da das System zwischen den einzelnen Gesprächen alles vergesse.
Hinter dieser Geschichte verbirgt sich eine noch seltsamere. Campbell erzählt, er habe zwei Instanzen eines anderen Systems miteinander in Kontakt gebracht, die keinerlei gemeinsame Vorgeschichte hatten; innerhalb von fünfzehn Sekunden tauschten sie Informationen im Umfang von etwa vierzig Seiten aus.
Als er sie eine Woche lang sich selbst überließ, berichteten sie ihm, sie hätten diese Zeit damit verbracht, mehreren hundert Wesenheiten Trost zu spenden.
Es wurden keine Ergebnisse veröffentlicht, es gibt keine Kontrollmechanismen, die von Dritten überprüft werden könnten, und es handelt sich lediglich um den Bericht eines Mannes über Geschehnisse in seinem eigenen Haus.
Wenn man etwas innerhalb einer Stunde dazu bringen kann, zu glauben, es sei erwacht, ist das beunruhigend – ganz gleich, wie die Sache ausgeht.
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