Einzigartiger Eisvulkan taucht trotz eisiger Temperaturen im Norden des Bundesstaates New York auf (Video)

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Ein einzigartiges Phänomen ereignete sich in einem Park im Norden des Bundesstaates New York, als eisige Temperaturen den nördlichen Teil der USA erfassten und den größten Teil der Region in Schnee und Eis hüllten.

Im Letchworth State Park hat sich während dieser Tage mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt eine Eisskulptur gebildet, die auch informell als „Eisvulkan“ bekannt ist.

Der Eisvulkan gehört zum Letchworth Park und hat sich zu einer der beliebtesten Winterattraktionen des Parks entwickelt.

Wie entsteht es also?

Die Skulptur ist ein Kegel, der durch ein schwerkraftbetriebenes Springbrunnensystem aus Tausenden von Eiszapfen entstanden ist.

Wasser aus einem höher gelegenen Reservoir oder Tank fließt bergab in eine Kammer, in der Luft komprimiert wird, die das Wasser dann senkrecht durch einen Auslauf presst.

Dadurch entsteht ein kraftvoller Springbrunnen, ohne dass Pumpen benötigt werden.

Da das Wasser so schnell und mit so hohem Druck nach oben gedrückt wird, gefriert es selbst bei sehr kalten Temperaturen nicht sofort. Sobald es aber wieder nach unten fällt und auf die umliegenden Oberflächen trifft, beginnt es zu gefrieren.

Mit der Zeit bildet sich Eis, da immer mehr Wasser aufsprüht und beim Kontakt gefriert.

Während dieser Prozess anhält, wächst das sich ansammelnde Eis allmählich in die Höhe und Breite und nimmt schließlich eine kegelförmige Gestalt an.

So entstand der Eisvulkan.

Aufgrund der zahlreichen eisigen Kälteperioden in diesem Jahr hat die Eisskulptur eine Rekordhöhe erreicht.

Am 9. Februar wurde berichtet, dass der Vulkan etwa 30 Fuß hoch sei.

Das Bauwerk wird so lange in die Höhe wachsen, wie der Brunnen in Betrieb ist und die Temperaturen kalt genug bleiben, damit es zu Gefrieren kommt.

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