Ein riesiges Erdloch frisst sich Stück für Stück immer weiter durch die Landschaft

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Und der gigantische Krater nähert sich jetzt auch Siedlungen. Spektakuläre Luftaufnahmen aus der indonesischen Provinz Aceh zeigen das Ausmaß der Zerstörung. In den vergangenen fünf Jahren hat sich das Erdloch von 27.000 auf 30.000 Quadratmeter ausgedehnt.

Es ist derzeit rund 100 Meter tief, wie Myanmar International TV (MITV) berichtet. Der Erdrutsch hat weite Teile von Ackerflächen zerstört. Unter anderem Kaffee‑, Chili‑ und Zuckerrohr‑Plantagen sind abgesackt und verschwunden, schreibt die „Hessische Allgemeine“.

Betroffene Bauern versuchen verzweifelt, ihre Felder auf verbliebene Flächen zu verlagern, um dem ständig wachsenden Krater auszuweichen. Auch ein Stück der Hauptstraße, die Aceh mit dem benachbarten Bezirk verbindet, ist dem Erdloch zum Opfer gefallen. Der Verkehr ist deswegen eingeschränkt. Auch die Energieversorgung ist bedroht. Ein Hochspannungsmast musste bereits verlegt werden.

Laut Experten entsteht der Krater durch eine Kombination aus geologischer Struktur und Klimaeinflüssen. Unter dem Dorf liegen weiche vulkanische Gesteine und Sand. Sie stammen von einem alten Vulkan. Durch lange und heftige Regenfälle konnte Wasser tief in diese Schicht eindringen und sie aufweichen. Erste Löcher sollen sich laut CNN Indonesia bereits seit Anfang der 2000er Jahre gebildet haben.

Indonesien, eines der vulkanreichsten Länder der Welt

Indonesien liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring und zählt zu den vulkanreichsten Ländern der Welt. Mehr als 120 Vulkane sind dort aktiv. Sie entstehen durch das Aufeinandertreffen mehrerer tektonischer Platten. Vulkanausbrüche prägen Landschaft und Leben der Menschen, bringen fruchtbare Böden, aber auch große Gefahren mit sich.

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