Migräne vor Wetterumschwung

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Energie Zivota“ berichtet:

Viele Migränepatienten berichten, dass sie ein bevorstehendes Unwetter spüren, bevor es tatsächlich zu einem Wetterumschwung kommt.

Meistens handelt es sich dabei um Situationen, in denen sich ein Tiefdruckgebiet nähert. Es regnet oder schneit noch nicht, der Himmel mag relativ ruhig erscheinen, doch der Luftdruck beginnt bereits zu sinken.

Dieser Abfall kann bei empfindlichen Personen als Auslöser wirken. Für eine relativ große Anzahl von Menschen besteht ein Zusammenhang zwischen einem Abfall des Luftdrucks und dem Beginn einer Migräneattacke. Es geht nicht nur um den Tag des Wetterumschwungs selbst, sondern um die Phase, in der der Druck mit dem Herannahen des Tiefdruckgebiets oder der Front allmählich sinkt.

Einige Studien haben den Zeitraum mehrere Tage vor dem Auftreten einer Attacke untersucht und festgestellt, dass Migräne bei empfindlichen Personen genau in dieser Phase des Druckabfalls auftritt. In der Praxis bedeutet dies, dass die Schmerzen vor Regen, Gewittern oder Kälte auftreten können – also genau dann, wenn sich der Wetterumschwung gerade erst abzeichnet.

Der genaue Mechanismus ist noch nicht vollständig geklärt, man geht jedoch davon aus, dass schnelle oder signifikante Druckveränderungen das Gefäßsystem oder die Empfindlichkeit des Trigeminusnervs beeinflussen können, der bei Migräne eine Schlüsselrolle spielt.

Das Gehirn von Migränepatienten reagiert generell empfindlicher auf äußere Reize – Licht, Gerüche, Stress – und in manchen Fällen sogar auf atmosphärische Veränderungen.

Ein Druckabfall kann daher einer von mehreren Auslösern sein, die das Gleichgewicht stören und einen Anfall auslösen. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass dieses Phänomen nicht universell gilt.

Nicht jeder Migränepatient ist meteosensitiver, und selbst bei sensiblen Personen führt nicht jeder Druckabfall automatisch zu einem Anfall.

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