Wesen aus der Zukunft haben einen Chat gekapert, der die Zeit selbst durchquerte

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💻⏳ Im Jahr 1984 begann ein geliehener Schulcomputer Nachrichten von jemandem zu empfangen, der behauptete, im Jahr 1521 zu leben. Der Computer hatte weder Internetanschluss noch Netzwerkverbindung und es gab keine Möglichkeit für irgendjemanden, aus der Ferne darauf zuzugreifen.

Doch jede Nacht erschienen neue Dateien im Textverarbeitungsprogramm, verfasst in Mittelenglisch von einem Mann, der angab, das Cottage 463 Jahre zuvor erbaut zu haben.

Die Nachrichten waren nicht nur kryptisch. Sie enthielten überprüfbare historische Details über die Gegend, Namen realer, dokumentierter Beamter und Beschreibungen von Ereignissen, die mit historischen Aufzeichnungen übereinstimmten. Dann kaperte eine dritte Entität die Konversation: Wesen aus dem Jahr 2109, die behaupteten, das Ganze sei ein absichtliches Zeitexperiment.

Ken Webster war Lehrer und lebte in Dodleston, England. Er renovierte mit seiner Freundin und seinem Mitbewohner ein altes Cottage. Bevor die Computernachrichten begannen, hatten sie monatelang Poltergeistaktivitäten erlebt. Mysteriöse Fußabdrücke erschienen auf frisch gestrichenen Wänden, auf denen sich Staub auf der noch feuchten Farbe abgelagert hatte.

Über Nacht hatten sich die Katzenfutterdosen zu perfekten Pyramiden gestapelt. Kalte Luftzüge zogen durch die geschlossenen Zimmer.

Als Ken sich für seinen Mitbewohner einen BBC Micro-Computer aus der Schule auslieh, um Comedy-Sketche zu schreiben, eskalierte die Situation. Eines Abends kamen sie vom Pub nach Hause und fanden den Computer im Dunkeln grün leuchtend vor. Auf dem Bildschirm erschien eine Nachricht, die alle drei namentlich ansprach.

Der Absender gab sich schließlich als Thomas Harden zu erkennen und behauptete, es sei das Jahr 1521 und der Computer sei in seiner Küche als leuchtende Teufelskiste erschienen.

Ken begann, alles zu dokumentieren und die historischen Behauptungen zu überprüfen. Thomas beschrieb lokale Sehenswürdigkeiten, die mit Aufzeichnungen aus dem 16. Jahrhundert übereinstimmten. Er nannte den örtlichen Sheriff, Sir Thomas Fowleshurst, der sich als historische Persönlichkeit herausstellte. Der Detailgrad war außergewöhnlich für jemanden, der angeblich Jahrhunderte vor der Erfindung des elektrischen Lichts gelebt hatte.

Dann meldeten sich die Wesen aus der Zukunft. 2109 behauptete, tachyonische Wesen zu sein, die außerhalb der linearen Zeit existierten und ein Experiment durchführten, das die Geschichte verändern würde.

Sie sagten die Lösung des Fermatschen Theorems ein Jahrzehnt vor dessen Lösung voraus. Sie lieferten die Koordinaten eines Sterns, der noch nicht kartiert war. Sie weigerten sich, Testfragen externer Ermittler zu beantworten, mit der Begründung, dies würde die Zeitleiste verfälschen.

Die Kommunikation brach ab, als die Behörden des 16. Jahrhunderts begannen, gegen Thomas wegen Hexerei zu ermitteln. In seiner letzten Nachricht versprach er, die ganze Geschichte auf Latein niederzuschreiben und das Manuskript irgendwo in Oxford zu verstecken, wo die Zeit ihm nichts anhaben könne. Das Buch wurde nie gefunden.

Ken verfasste seinen eigenen Bericht in einem Buch mit dem Titel „Die vertikale Ebene“ und dokumentierte darin zwei Jahre voller unmöglicher Nachrichten. Irgendwo in den Fundamenten von Oxford soll angeblich ein 500 Jahre altes Manuskript mit Thomas Hardens Version der Ereignisse aufbewahrt werden.

 

Einige Forscher halten dies für einen ausgeklügelten Schwindel, möglicherweise mit versteckten Modems oder Komplizen mit Computerzugang. Andere argumentieren, die überprüfbaren historischen Details und die Vorhersagegenauigkeit deuteten auf ein tatsächlich außergewöhnliches Ereignis hin – sei es zeitliche Kommunikation oder ein Intelligenztest über Jahrhunderte hinweg.

War diese primitive Technologie eine zufällige Verbindung zwischen verschiedenen Zeitebenen oder der aufwendigste Schwindel vor dem Internetzeitalter, der je dokumentiert wurde?

Kommentare

Ein Kommentar zu „Wesen aus der Zukunft haben einen Chat gekapert, der die Zeit selbst durchquerte“

  1. Avatar von Gastleser aka Der Joker
    Gastleser aka Der Joker

    Seiner Zeit wurde das Monitorbild in grüner Schrift auf schwarzem Grund dargestellt, was man, eingeschaltet als grünes Leuchten abstahiert bezeichnen könnte.

    Beeinflussung eines autonomen Computersystems wäre auch ohne Modem, danz ohne „Hexerei“ möglich, übers Bios. Wer aus Zeiten des Commodore C64 noch die Datasette kennt und eine solche Kassette in einem gewöhnlichen Kassettenrecorder abspielte (die Geräusche), versteht das Prinzip. Diese programmierenden Töne funktionieren auch in anderen, für das menschliche Ohr dann nicht mehr hörbaren Tonleitern. Das Aufspielen erfolgt dann akustisch über den Systemlautsprecher (POST-Lautsprecher) Ein Lautsprecher ist immer auch ein Microfon (der umgekehrte Weg: Funktion Lautsprecher = Ausgabe, umgekehrt: Funktion Microfon = Eingabe). Diese Funktion, das ein Lautsprecher auch als Microfon funktioniert, habe ich damals als jugendlicher durch experimentellen Zufall selbst herausgefunden an einem DDR-Mono-Kassettenrecorder, Modell KR-2000, dem ich über einen auseinandergepflückten Kopfhörerlautsprecher ein Microfon verlieh. Hierbei schmolz ich das Gehäuse auf und „schweißte“ ihn buchstäblich ins Plaste ein (na dat sah aus! Aber es funktionierte und darauf kam´s an! Ich hab ja, als Kind schon, alles auseinandergenommen aus purer Neugier, wie was funktioniert „dieses Gör macht alles kaputt, der achtet nichts“ durft ich mir anhören, aber anders lernt man nicht, Kinder sind so und sollten darin nicht gehemmt werden! Ich war viel auf DDR-Schrottplätzen (wilde Müllkippen) zu finden, ein gradezu Paradies, ich hab aus Müll alles Mögliche gebaut, fand das alles hochspannend! „Bewaffnet“ mit einem Buch „Elektrotechnik leicht gemacht“. Ohne diese Experimente als Kind damals, könnte ich heute nichts reparieren, so habe ich das alles gelernt, mir hat nie einer was gezeigt, es war einzig meine Neugier, immer allein ohne Freunde. Als jugendlicher ´n Fernsehfritzen brauchte ich nicht, Röhrenfernseher Baujahr 60iger „Stassfurt“ reparierte ich selbst. Spätere Geräte wie Luxomat konnte ich nicht, Transistortechnik verstand ich nicht, wußte lediglich, was da drinnen was war (und wo man besser nich hinfäßt, so manches Mal bin ich „geflogen“ an den Elko´s oder Zeilentrafos eine „geballert“ gekriegt! Aber genau so lernt man! ^^), welche Funktion es auf dem Chassis hatte. Zurück zum Computer: Hierzu muß der betroffene Computer allerdings zuvor manipuliert werden, z.B. durch einen Virus. Der besagte Computer wurde ja entliehen, war also zuvor durch „dritte“ zugänglich. Also rein technisch wäre das möglich, ihn fernzusteuern, ohne, das dieser Computer wo an „Netzwerke“ angeschlossen wäre. 1984 gabs ja noch nicht das Internet so, wie wir es heute kennen, das war ein einst rein wissenschaftlich-militärisches Netzwerk, zudem kaum wer Zugang hatte.

    Also, rein „weltlich“ ließe sich das das soweit erklären. Mystisch, der Ausführungen „leuchtende Teufelskiste“, grade im Zusammenhang mit Dinge zu wissen, die man nicht wissen kann, halte ich dennoch für möglich, ich bin dem offen. Ich verstehe „Zeit“ wie ein Buch mit Seiten, wo die Seiten sich wie Membranen überlagern. In der Geistwelt existiert Zeit nicht, es findet alles zeitgleich statt, in meinem Weltverständnis. Ich führe das als Erklärungsansatz auf die einsteinische Relativität zurück, es ist abhängig vom Standort des Beobachters, von wo aus der Ereignisse betrachtet. Dessen sieht er Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft, wie Echo´s oder Fotografien hineinprojeziert in die Realität. Ich bin sehr affin des Spruches gegenüber: „hinter der Wahrheit verbirgt sich eine andere Wahrheit“ Sie schließen sich nicht gegensätzlich aus, sondern ergänzen sich. („Die Wahrnehmung der Realität ist genauso wichtig, wie die Realität selbst!“) Damit kannst freilich nich „hausiern“ gehn, denn sperrn ´se Dich weg und erklärn einen für verrückt. Ich glaub zunächt einmal so gut wie alles und geh nachgucken (und wehe, dat stimmt nich, ich hasse Irreführung!! Das mag ich nich, weils mir Zeit raubt, für andere Dinge, sie zu ergründen und/ oder auf falsche Denkansätze führt.)

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