
1963 beschäftigte sich Dr. Joseph Murphy intensiv mit einer Idee, die die Sicht auf das menschliche Potenzial nachhaltig prägen sollte.
Während viele Menschen davon ausgehen, ihr Leben hauptsächlich durch bewusste Entscheidungen zu steuern, vertrat Murphy die Ansicht, dass ein großer Teil unseres Verhaltens vom Unterbewusstsein beeinflusst wird.
Seiner Auffassung nach hinterfragt dieser Teil unseres Geistes nicht ständig, was wir ihm zuführen. Gedanken, Überzeugungen, Ängste und Erwartungen können sich tief einprägen und dadurch unser Verhalten und unsere Wahrnehmung beeinflussen.
Was damals für viele ungewöhnlich klang, lässt sich heute zumindest teilweise mit Erkenntnissen aus Psychologie und Neurowissenschaft verbinden. Vorstellungskraft, mentale Wiederholung und Erwartungen können messbare Auswirkungen auf Gehirn und Körper haben.
Die Botschaft dahinter ist einfach: Wir müssen unseren Umständen nicht völlig ausgeliefert sein. Unsere innere Haltung, unsere Gedanken und das, womit wir uns täglich beschäftigen, können beeinflussen, wie wir handeln und wie wir unser Leben gestalten.
Die entscheidende Frage lautet deshalb: Womit fütterst du dein Unterbewusstsein jeden Tag?
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