Das Gehirn als Sender?

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Kann ein menschliches Gehirn ein anderes beeinflussen, selbst wenn die Menschen voneinander getrennt sind und sich nicht hören können?

Der mexikanische Wissenschaftler Jacobo Grinberg-Zylberbaum versuchte, diese Frage zu beantworten. Sein Experiment von 1994 erregte großes Aufsehen – und spaltet bis heute Wissenschaftler und Öffentlichkeit.

Eine kühne Idee: Grinberg war Psychologe und scheute sich nicht, Wissenschaft mit Spiritualität zu verbinden. Ihn interessierte, ob menschliche Gehirne miteinander verbunden sind. Dazu untersuchte er im Labor jeweils zwei Freiwillige, die zunächst gemeinsam meditierten und anschließend in zwei völlig getrennte, gegen elektromagnetische Störungen abgeschirmte Räume gebracht wurden.

Er bestrahlte eine Person mit Lichtblitzen und maß deren elektrische Hirnaktivität. Die andere Person saß schweigend da – auch deren Hirnaktivität wurde aufgezeichnet.

Unerwartetes Ergebnis

Grinberg stellte fest, dass bei einigen Paaren ähnliche Wellen in den EEG-Kurven auftraten – als ob das Gehirn der „anderen Person“ auf Lichtblitze reagierte, die er selbst gar nicht wahrgenommen hatte.

Er nannte dieses Phänomen ein übertragenes Potenzial und verglich es mit dem bekannten physikalischen Paradoxon, dass zwei Teilchen auch über große Entfernungen verbunden bleiben.

Seiner Ansicht nach könnten menschliche Bewusstseinszustände auf ähnliche Weise verbunden sein.

Meditation oder tiefe Konzentration könnten eine „unsichtbare Verbindung“ zwischen zwei Gehirnen herstellen.

Probleme und Zweifel

Als andere Teams versuchten, das Experiment zu wiederholen, konnten sie das Ergebnis nicht bestätigen.

Es stellte sich heraus, dass Grinberg nur mit einer kleinen Probandengruppe gearbeitet hatte und einige der Verfahren ungenau waren.

Daher kamen die meisten Wissenschaftler zu dem Schluss, dass seine „Fernübertragung“ nicht real, sondern ein Zufall oder ein Messfehler war.

Physikalisch betrachtet erzeugt auch das Gehirn ein sehr schwaches elektromagnetisches Feld, das wenige Zentimeter vom Kopf entfernt verschwindet – es ist also nicht in der Lage, Informationen in einen anderen Raum zu übertragen.

Das Rätsel bleibt bestehen.

Dennoch inspirierte Grinbergs Experiment weitere Forschungen zu Bewusstsein, Empathie und der menschlichen „Einstimmung“ auf andere.

Er bewies den Mut, jenseits etablierter Grenzen nach Antworten zu suchen.

Und sein eigenes Schicksal blieb ebenso rätselhaft wie sein Experiment – ​​der Wissenschaftler verschwand 1994, und bis heute ist sein Verbleib unbekannt.

„Wenn das Bewusstsein alle Wesen verbindet“, schrieb Grinberg, „dann ist nichts wirklich getrennt.“

Kommentare

5 Kommentare zu „Das Gehirn als Sender?“

  1. Avatar von Veritas
    Veritas

    „Er bewies den Mut, jenseits etablierter Grenzen nach Antworten zu suchen.“

    Stimmige Formulierung, obwohl es bei dieser Art von Forschung im Grunde keinen Mut erfordern sollte.

    Es sind die etablierten Grenzen – mittels unzähliger! Methoden -, welche Telepathie, Empathie, Präkognition und alles, was über die fünf wissenschaftlich anerkannten Sinne hinausgeht, zu etwas Aussergewöhnlichem gemacht haben.
    In nicht allzu langer Zeit, während der Transhumanusmusära, werden wohl Nächstenliebe, Herzensgüte und Solidarität als etwas gaaanz Sonderbares angesehen werden.

  2. Avatar von Veritas
    Veritas

    Das Gehirn als Sender? Ja, und als Empfänger.
    Telepathie rührt daher, dass jemand ausgesandte Gedanken (auch Lügen) erfasst, wobei Distanz keine Rolle spielt.
    Präkognition rührt daher, dass jemand unsichtbare Wellenpakete durch ein angedachtes oder bereits geschmiedetes Vorhaben oder Projekt erfasst, wobei Distanz keine Rolle spielt.
    Empathie rührt daher, dass jemand noch auf der menschlichen, genauer zwischenmenschlichen Ebene empfängt und sendet.
    ALLE diese Fähigkeiten sind mit und ohne Körper abrufbar.

    1. Avatar von Roland
      Roland

      Darum ist es im Zeiten wie dieser, so bedeutend sich den wellenartigen Angriffen zu entziehen, welche unser Gehirn zu Matsch zu kriegen, um eben eine kollektive Dystopie ohne Liebe zu kreieren.
      Von der Möglichkeit, sich einen fahrbaren fayedeischen Käfig zu bauen, habe ich schon informiert.
      Fahrbar sollte er gerne sein, denn auch das amerikanische Umsetzung Programm, dass sämtliche Menschen ohne Obdach, oder streunende Menschen in spezielle Lager kommen sollen, wird keine längere Zukunftsmusik bleiben.
      Alles, was hier auf diesem Boden einst erfolgt ist, wird Weltweit umgesetzt werden.
      Es kommt dann nur darauf an, wann der richtige Zeitpunkt ist, sich aus den Metropolen zu entfernen.
      Die genaue Stunde und den Tag kennt nur der rote Onkel vom Schild.

      1. Avatar von Roland
        Roland

        Wenn man weiter vordenken möchte, so könnte man es den Pharaonen gleich tun und sich in ganz bestimmten Zeit Situationen schützen, um der Entmaterialisierung am sicheren Ort beizuwohnen.
        Am besten so geschützt, dass während der heftigen Energie eine Transformelle Metamorphose durchführbar sein kann.
        Dann kommen die 3 finsteren Tage und danach das Wiederaufstehen zum ewigen Leben, welches nicht mehr Materiell ist, as sondern im Lichtkörper, so wie es uns bereits die Bibel codiert beschreibt.
        Es finden sich auch einige hinweisende Fragmente dessen hier

        https://tinyurl.com/5n7pmjhn

  3. Avatar von Amely Kess
    Amely Kess

    Es fällt immer mehr auf, dass Wissenschaftler oder Forscher oder andere Menschen, die sehr fortschrittliche Entdeckungen machen, plötzlich verschwinden oder sich angeblich umgebracht haben oder sonst wie verloren gehen.
    Die Mafia oder Sekte – oder wie soll ich das dunkle Gesux nennen…arbeitet brutal, dominant, verachtend und voller Hass gegen die Menschheit. Kla.tv hilft all diese aufzudecken und nicht nur kla.tv, auch inzwischen viele andere Menschen, welche sich für eine gesunde, friedvolle Menschheit einsetzen, wirken für das Licht und ich danke allen von ganzem Herzen. Wir rocken das.

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