Die Entdeckung und Vernichtung von Sodom und Gomorra (Video)

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Archäologische Funde, insbesondere in Tall el-Hammam in Jordanien, deuten darauf hin, dass eine riesige bronzezeitliche Stadt um 1650 v. Chr. durch einen extrem heißen kosmischen Einschlag zerstört wurde, was der Beschreibung von Sodom entspricht.

An dieser Stätte finden sich Spuren eines Hitzeereignisses mit über 2200 °C, das Keramik in Glas verwandelte. Weitere Funde umfassen Ascheschichten, verkohlte Artefakte und möglicherweise – wenn auch umstritten – Schwefelkugeln.

Wichtige archäologische Funde und Orte

Tall el-Hammam (Jordanien): Diese Stätte gilt als einer der Hauptkandidaten für Sodom. Sie weist eine dicke Zerstörungsschicht auf, deren Keramik eine „trinititartige“ Schmelze zeigt. Dies deutet laut Dr. Steven Collins auf einen Meteoriteneinschlag ähnlich dem Tunguska-Ereignis hin.

Bab edh-Dhra und Numeira: Diese frühbronzezeitlichen Stätten nahe dem Toten Meer, die in den 1960er/70er Jahren von Paul Lapp und Walter Rast ausgegraben wurden, weisen Spuren schwerer, vollständiger Verbrennung auf. Bab edh-Dhra wird oft mit Sodom und Numeira mit Gomorra in Verbindung gebracht.

Zerstörungsschicht: Funde deuten auf ein Hitzeereignis vom Himmel hin, wie die hinter Mauern gefundenen verkohlten menschlichen Überreste belegen.

Schwefelkugeln: An Stätten nahe dem Toten Meer wurden spezielle, zu 99 % reine Schwefelkugeln gefunden, die in Asche eingeschlossen waren.

Debatte und Kontext

  

Wissenschaftlicher Konsens: Die Zerstörung dieser Stätten ist zwar unbestritten, der direkte Bezug zu den biblischen Erzählungen von Sodom und Gomorra ist jedoch Interpretationssache.

Alternative Sichtweise: Einige Forscher vermuten, dass die Zerstörung durch eine Kombination aus Erdbeben und einer Hitzewelle verursacht wurde, was möglicherweise eine natürliche Grundlage für die Geschichte vom Schwefelregen bietet.

Zeitliche Einordnung: Die Zerstörung dieser Stätten wird im Allgemeinen in die frühe bis mittlere Bronzezeit datiert, was nach Ansicht einiger nicht perfekt mit der traditionellen Zeitrechnung Abrahams übereinstimmt.

Video:

 

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