
Die Osterfeiertage in den Campi Flegrei wurden von einer Reihe seismischer Ereignisse mit zunehmender Intensität geprägt. Höhepunkt waren die Erdstöße in der Nacht zum 7. April im Rahmen eines ausgeprägten Erdbebenschwarms.
Nach ersten, schwächeren Bodenbewegungen wurde um 4.32 Uhr der erste – und stärkste – der relevanten Stöße registriert: Magnitude 3,3. Das Epizentrum lag zwischen der Solfatara und der Via Antiniana in Pozzuoli, in zwei Kilometern Tiefe.
Das Beben war für die Bevölkerung der Campi Flegrei sowie in mehreren Vierteln Neapels deutlich zu spüren. Nur zwei Minuten später, um 4.34 Uhr, folgte ein weiterer Erdstoß, dieses Mal schwächer, mit einer Magnitude von 1,6. Auch dieser wurde von den Anwohnern klar wahrgenommen.
Um 4.38 Uhr wurden viele endgültig geweckt: Ein drittes bedeutendes Ereignis im Schwarm mit Magnitude 2,6, ebenfalls mit demselben Epizentrum und ähnlicher Herdtiefe.
Pozzuoli und Neapel zittern: Erdbebenschwarm hält Anwohner in Atem
Am Ostermontag, dem 6. April, waren bereits zwei von der Bevölkerung gespürte Erdstöße verzeichnet worden: einer um 14.33 Uhr mit Magnitude 2,1, der andere nur 60 Sekunden später mit 1,7. Beide lagen ebenfalls im Gebiet von Pozzuoli.
Am Ostersonntag gab es zwei weitere Ereignisse: um 4.51 Uhr ein Beben der Magnitude 1,8 in rund 1,3 Kilometern Tiefe, gefolgt von einem zweiten mit 1,5 und einer Tiefe von 1,6 Kilometern.
Magnitude 4,6 vom 13. März: Das stärkste Beben in der Geschichte der Campi Flegrei
Die Erdstöße dieser Nacht hatten eine vergleichsweise hohe Magnitude, erreichten jedoch glücklicherweise nicht die Werte der in der Nacht zum 13. März registrierten Ereignisse, als die Intensität 4,6 erreichte – die stärkste jemals in den Campi Flegrei gemessene.
Hinzu kommt das Beben vom 5. Oktober mit Magnitude 3,3. Ebenfalls zu nennen ist der Erdstoß vom 13. Mai mit einer Intensität von 4,4, der am helllichten Tag um 12.07 Uhr auftrat.




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