
Diener oder Familienmitglieder wurden lebendig begraben oder getötet, um verstorbene Könige und Eliten ins Jenseits zu begleiten.
Eine bahnbrechende genetische Untersuchung hat Beweise dafür aufgedeckt, dass im alten Silla-Reich, das im heutigen Südkorea lag, vor etwa 1500 Jahren ganze Familien als Opfergaben für lokale Herrscher getötet wurden.
Die am vergangenen Mittwoch in Science Advances veröffentlichte Studie untersuchte Überreste aus der Gräberstätte Imdang-Joyeong in Gyeongsan, die sich im Südosten der koreanischen Halbinsel befindet.
Ein internationales Team von Wissenschaftlern untersuchte 78 Skelette aus Gräbern, die aus dem vierten bis sechsten Jahrhundert stammen – einer Zeit, die als die Ära der Drei Reiche bekannt ist.
Ihre Ergebnisse enthüllten zudem eine komplexe Verwandtschaftsstruktur, in deren Zentrum Frauen und ihre Nachkommen standen, und stellten damit Annahmen über die altkoreanische Sozialorganisation in Frage.
Historische Berichte weisen darauf hin, dass die Silla-Gesellschaft das Ritual „Sunjang“ praktizierte, bei dem Diener, die als „Gefolgsleute“ bekannt waren, getötet und zusammen mit Elitemitgliedern der Gesellschaft begraben wurden.
Bei der altkoreanischen Praxis der Menschenopfer wurden Diener, Gefolgsleute oder Familienmitglieder lebendig begraben oder getötet, um verstorbene Mitglieder des Königshauses und der Elite ins Jenseits zu begleiten.
Die DNA-Analyse der 78 Personen ergab 11 Paare mit Verwandtschaftsverhältnissen ersten Grades, wie Eltern und Kinder oder Geschwister, sowie 23 Paare mit Verwandtschaft zweiten Grades, darunter Großeltern mit Enkelkindern oder Tanten mit Nichten.
Eine bahnbrechende genetische Untersuchung hat Beweise dafür aufgedeckt, dass im alten Silla-Reich, das im heutigen Südkorea lag, vor etwa 1500 Jahren ganze Familien als Opfergaben für lokale Herrscher getötet wurden.
Die am vergangenen Mittwoch in Science Advances veröffentlichte Studie untersuchte Überreste aus der Gräberstätte Imdang-Joyeong in Gyeongsan, die sich im Südosten der koreanischen Halbinsel befindet.
Ein internationales Team von Wissenschaftlern untersuchte 78 Skelette aus Gräbern, die aus dem vierten bis sechsten Jahrhundert stammen – einer Zeit, die als die Ära der Drei Reiche bekannt ist.
Ihre Ergebnisse enthüllten zudem eine komplexe Verwandtschaftsstruktur, in deren Zentrum Frauen und ihre Nachkommen standen, und stellten damit Annahmen über die altkoreanische Sozialorganisation in Frage.
Historische Berichte weisen darauf hin, dass die Silla-Gesellschaft das Ritual „Sunjang“ praktizierte, bei dem Diener, die als „Gefolgsleute“ bekannt waren, getötet und zusammen mit Elitemitgliedern der Gesellschaft begraben wurden.
Bei der altkoreanischen Praxis der Menschenopfer wurden Diener, Gefolgsleute oder Familienmitglieder lebendig begraben oder getötet, um verstorbene Mitglieder des Königshauses und der Elite ins Jenseits zu begleiten.
Die DNA-Analyse der 78 Personen ergab 11 Paare mit Verwandtschaftsverhältnissen ersten Grades, wie Eltern und Kinder oder Geschwister, sowie 23 Paare mit Verwandtschaft zweiten Grades, darunter Großeltern mit Enkelkindern oder Tanten mit Nichten.
Diese genetischen Verbindungen legen nahe, dass die Silla-Bevölkerung nahe verwandtschaftliche Mitglieder absichtlich gemeinsam bestattete.
Den Forschern gelang es, aus den Genomdaten 13 Stammbäume zu rekonstruieren und so ein umfangreiches Netzwerk von Verwandten aufzudecken, das sich über zwei Bestattungsstätten erstreckte und mehr als ein Jahrhundert umfasste.
Das Verwandtschaftsnetzwerk war eindeutig um mütterliche Linien herum organisiert, was Silla von den in anderen Teilen des alten Korea und Europas beobachteten männerzentrierten Systemen unterschied.
Bei fünf Personen aus königlichem und nicht-königlichem Umfeld wurden Hinweise auf Blutsverwandtenehen gefunden, wobei es sich in mindestens einem Fall um Cousins ersten Grades handelte.
Während die Elite der „Grabbesitzer“ Einzelbestattungen erhielt, wurden geopferte Gefolgsleute manchmal gemeinsam in Gruppen beigesetzt.













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