Die Angst vor einem Super-Erdbeben steigt. Schuld daran: DIESES kleine, blubbernde, harmlos aussehende Loch. Wissenschaftler sagen, es könnte ein Erdbeben der Stärke 9 auslösen und Städte im Nordwesten der USA in Schutt und Asche legen.
Entdeckt wurde der kleine Riss im Meeresboden, etwa 80 Kilometer vor der Küste Oregons, schon 2015. Doch jetzt schlagen Wissenschaftler der University of Washington Alarm.
Neue Messungen haben ergeben, dass das Loch eine Art Leck ist. Ein Leck, aus dem eine Substanz aus 4 Kilometern Tiefe austritt. Die Substanz ist eine Art Schmiere für die Kontinentalplatten und sorgt dafür, dass die sich reibungslos verschieben können.
Tritt die sie aus, ändern sich die Spannungsverhältnisse im Erdinnern und könnten eine Erdbeben-Katastrophe herbeiführen. Entlang des gesamten amerikanischen Kontinents reiben sich die Kontinentalplatten aneinander. Es kommt immer wieder zu Erdbeben.
Meist sind diese klein, von Zeit zu Zeit aber heftig und tödlich. So wie jenes vom 18. April 1906 in San Francisco, mit einer Stärke von 7,8 auf der Richterskala. 3000 Menschen starben damals, Hunderttausende wurden obdachlos, die Stadt lag völlig in Trümmern.
In den nächsten Jahren befürchtet Kalifornien ein neues Superbeben. Dieses Mal könnte es noch heftiger werden. Millionen Menschen leben im Großraum San Francisco, die Gegend ist extrem dicht besiedelt. Viel dichter als der Osten der Türkei, wo ein Erdbeben am 6. Februar fast 57.000 Menschenleben forderte.
Das Loch vor Oregon liegt zwar 800 Kilometer nördlich von San Francisco – könnte aber genau ein solches zerstörerisches Beben entlang der US-Küste auslösen.
Deshalb wird das Loch jetzt genau beobachtet.
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