Auf dem Turiner Grabtuch gefundene DNA-Spuren deuten auf eine „unerwartete“ Verbindung zu Indien hin

Wissenschaftler, die die DNA auf dem Turiner Grabtuch untersuchten, stießen auf überraschende Hinweise darauf, dass die verwendeten Materialien möglicherweise aus Indien stammen.

Die faszinierende Studie umfasste die erneute Untersuchung von Proben, die 1978 von dem umstrittenen Artefakt entnommen worden waren, um neue Erkenntnisse aus den genetischen Spuren zu gewinnen.

In ihrer detaillierten Analyse der DNA-Spuren enthüllten die Wissenschaftler eine bemerkenswerte Vielfalt an Pflanzen und Tieren, die ihre Spuren auf dem Grabtuch hinterlassen hatten.

Besonders faszinierten die Wissenschaftler jedoch die Erkenntnisse über die Menschen, die mit dem Grabtuch in Berührung gekommen waren. Die Forscher stellten fest, dass fast 40 Prozent der menschlichen DNA auf dem Relikt von indischen Abstammungslinien stammten.

Dieses unerwartete Ergebnis, so die Forscher, stehe möglicherweise im Zusammenhang mit historischen Interaktionen im Zusammenhang mit dem Import von Leinen oder Garn aus Regionen nahe des Industals.

Aufgrund der komplexen Geschichte des Relikts konnten die Wissenschaftler jedoch sein Alter anhand der DNA-Spuren aus Jahrhunderten sozialer, kultureller und ökologischer Interaktion mit dem Grabtuch nicht bestimmen.

Kommentare

Ein Kommentar zu „Auf dem Turiner Grabtuch gefundene DNA-Spuren deuten auf eine „unerwartete“ Verbindung zu Indien hin“

  1. Avatar von Ernst
    Ernst

    Es handelt sich um eine Studie aus dem Jahr 2015 (Scientific Reports), bei der genetische Spuren aus dem Staub untersucht wurden, der sich im Raum zwischen dem Tuch und der darauf angebrachten Schutzfolie befand. Die Forscher sagen ausdrücklich, dass das Blut Jesu keine indische DNA aufweist! Sie sagen, dass Menschen mit indischer Abstammung das Tuch berührt haben oder dass das Leinentuch selbst oder die dafür genutzte Baumwolle damals über die antiken Handelsrouten aus dem Industal nach Jerusalem importiert wurde.
    Auf dem Tuch wurde die Blutgruppe AB festgestellt. Das Industal ist zwar einer der Orte, an denen das Gen für die Blutgruppe B und die Kombination zu AB statistisch deutlich häufiger vorkommt als im damaligen Vorderasien. Das beweist jedoch auch nicht zwingend, dass der Mann auf dem Tuch Gene aus dem Industal hatte. Dies zeigt nur auf, dass die Region genetisch absolut in der Lage war, solche Kombinationen hervorzubringen.

    Schütze dein Selbst und deine Seele – Die Wahrheit liegt oft jenseits dessen, was das Auge auf dem Tuch sieht.

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