
Karfreitag wird üblicherweise als der Tag der Kreuzigung Jesu Christi dargestellt und fällt zufällig auf einen Zeitpunkt, der ursprünglich das Jahresende markierte.
Vor der Einführung des modernen Kalenders war die Zeit anders strukturiert: Sie folgte Mondzyklen mit 13 Monaten und richtete das Jahr nach dem natürlichen Frühlingsbeginn aus.
Das neue Jahr begann Ende März oder Anfang April, wenn das Wachstum wieder einsetzte und sich die Natur nach dem Winter neu ordnete. Von Guy Anderson
Die Zeit kurz vor April markierte somit den Abschluss des alten Jahres und symbolisierte ein Ende, nicht einen Anfang. Die Platzierung des Karfreitags genau an diesem Punkt entspricht dieser Struktur, da er einen Moment des Todes kurz vor der Erneuerung widerspiegelt.
Der Kalender wurde später unter Julius Caesar im Jahr 45 v. Chr. mit der Einführung des Julianischen Kalenders standardisiert. Dieser ordnete das Jahr neu und veränderte die Zeitmessung. Papst Gregor XIII. verfeinerte dieses System 1582 mit dem Gregorianischen Kalender, der bis heute gültig ist.
Diese Änderungen veränderten den offiziellen Jahresbeginn und die Jahreseinteilung und entfernten sich von älteren, jahreszeitlichen und Mondkalendern, die direkt an natürliche Zyklen gebunden waren.
Trotzdem sind Spuren der alten Struktur noch sichtbar, darunter das Finanzjahr, das weiterhin im April beginnt. Dies zeigt, dass der Karfreitag an einem Punkt liegt, der einst das Ende eines Zyklus vor dem Beginn eines neuen markierte und somit einen längst vergangenen Übergang widerspiegelt.
Als sich das Christentum ausbreitete, traf es auf Gesellschaften, die bereits nach diesen Zyklen organisiert waren und in denen dieser Zeitpunkt bereits eine Bedeutung hatte.
Anstatt diese Struktur aufzulösen, wurde sie übernommen und neu interpretiert, indem eine neue Geschichte auf einen bestehenden Wendepunkt im Jahreskreis gelegt wurde.
Daher steht Karfreitag, wie wir ihn heute kennen, immer noch an der Grenze zwischen Ende und Erneuerung, obwohl sich der Kalender um ihn herum verändert hat…
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