
Titelbild: Vorhersage für Mittwochmorgen 6 Uhr: In den blau gefärbten Gebieten herrschen dann um die 0 Grad Celsius.
Die Eisheiligen sind dafür bekannt, dass es im Mai noch mal knackig kalt werden kann. Bevor sie vorbei sind, sollte man frostempfindliche Pflanzen nicht nach draußen stellen, sagt eine alte Regel. Doch in diesem Jahr kommt die Kälte noch vor den Eisheiligen. Ein Experte erklärt, was diesmal anders ist.
Eine bis heute erzählte Bauernregel ist gerade für Hobbygärtner, Obstbauern und Landwirte wichtig: „Ehe nicht Pankratius, Servatius und Bonifatius vorbei, ist nicht sicher vor Kälte der Mai.“
Heißt: Nicht zu früh pflanzen, vor allem die kalte Sophie (15. Mai) hat schon so manche kleine und große Ernte beschädigt. „Vor Nachtfrost du nicht sicher bist – bis Sophie vorüber ist“, heißt es.
Das sagen Wetter-Experten über die Eisheiligen
Auf Anfrage teilt der Deutsche Wetterdienst mit, dass die Eisheiligen laut langfristiger Daten früher gehäuft auftraten. Sie seien „in den vergangenen Jahren oft ganz ausgeblieben“, sagt eine DWD-Wetterexpertin.
Klimatologe Dr. Karsten Brandt (52) von Donnerwetter.de bestätigt den Trend. Der Experte: „Die Eisheiligen sind nicht mehr das, was sie mal waren.“
Wann die Kälte kommt
Vor allem die nächste Woche muss Hobbygärtner und Obstbauern nach dem Wetter-Zick-Zack der letzten Tage noch mal nervös machen. „Es kommt noch mal Kaltluft zu uns, mit nächtlichem Frost-Risiko“, so Dr. Brandt.
Die Kälte kommt diesmal also vor den Eisheiligen. In den Nächten zu Dienstag und Mittwoch sind nach jetzigen Vorhersagen 0 Grad möglich, stellenweise auch Minusgrade, weil sich dann kaum Wolken am Himmel zeigen.
Also nächste Woche schon Eisheiligen-Wetter – und dann? Die Woche danach geht endlich der Übergang zu wärmerem Wetter los, und wir können uns wieder im T-Shirt durch den Garten bewegen und uns um unsere Pflanzen kümmern.
Wie häufig es an den Eisheiligen kalt ist
Die Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai sollte man trotzdem nicht komplett vergessen, sagt Dr. Brandt. Früher habe es Frost an 30 bis 40 Prozent der Eisheiligen gegeben, nun sei die Quote eher auf 20 Prozent heruntergegangen, also Frostnächte in jedem 5. Jahr. Doch für dieses Jahr sagt der Experte: „Ich glaube, dieses Jahr eher nicht.“
Die Eisheiligen
Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie sind die Eisheiligen, benannt nach frühchristlichen Bischöfen und Märtyrern, die bis heute vor möglichen Frost-Nächten im Zeitraum vom 11. bis 15. Mai warnen.
geoengineeringwatch.org berichtet:
„Eis und Schnee bringen Stromausfälle und Reiserisiken in den Norden der USA“ (AccuWeather). „Wintersturm Joseline“ und nun „Wintersturm Kadence“ sind die jüngsten Manipulationen der Klimaingenieure – „Winterstürme“, die durch einen Feuchtigkeitsstrom direkt aus dem rekordwarmen Golf von Mexiko gespeist werden.
Auch „gefrierender Regen“ wird verheerende Schäden anrichten, da die Wettermacher die Luftfeuchtigkeit chemisch binden.
Die Medien werden die letzten Ausläufer des chemisch erzeugten Winterwetters sensationell ausschlachten, während weite Teile der USA unter rekordverdächtiger Spätwinter- und Frühlingshitze leiden. Immer mehr Menschen erkennen endlich, was sich am Himmel abspielt, aber dieses Erwachen kann nicht schnell genug gehen.




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