Wissenschaftler planen einen Menschen zu teleportieren

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Teleportation rückt der Realität einen Schritt näher. Ein Quantendurchbruch hat die erfolgreiche Teleportation von Elektronen demonstriert.

Doch dies wirft eine beunruhigende philosophische Frage auf: Würden Sie die Reise überleben? In einem bedeutenden Fortschritt für die Quantenmechanik haben von der National Science Foundation geförderte Forscher der Universitäten Rochester und Purdue die Teleportation von Quanteninformationen zwischen weit entfernten Elektronen erfolgreich demonstriert.

Seit den 1990er-Jahren können Wissenschaftler Photonen teleportieren, doch die Übertragung dieser Fähigkeit auf Elektronen – die in Halbleiterchips als Qubits fungieren – ist ein enormer Durchbruch für die Skalierbarkeit des Quantencomputings.

Durch die Nutzung der Quantenverschränkung, jenes Phänomens, das Albert Einstein als „spukhafte Fernwirkung“ bezeichnete, übertrugen die Forscher Eigenschaften des Quantenzustands eines Elektrons, ohne dabei Materie physisch zu bewegen. Diese Entdeckung legt ein solides Fundament für schnellere und sicherere Quantennetzwerke.

Doch mit dem Fortschritt der Technologie hin zur theoretischen Möglichkeit der Teleportation komplexer, mehratomiger Materie – einschließlich Menschen – entstehen tiefgreifende existenzielle Dilemmata. Quantenteleportation transportiert nicht die physikalischen Atome eines Objekts; stattdessen überträgt sie präzise Informationen über den Quantenzustand, um am Zielort eine perfekte Kopie zu erstellen und das Original dabei vollständig zu zerstören.

Dieser Prozess hat eine intensive philosophische Debatte ausgelöst. Physiker warnen davor, dass die Nutzung einer solchen Maschine für den Reisenden praktisch den Tod bedeuten würde, da auf der anderen Seite nur ein Replikant zurückbliebe.

Da sich die Grenzen der Quantenphysik immer weiter ausdehnen, muss die Menschheit möglicherweise bald entscheiden, ob die Vorteile des sofortigen Transports das ultimative existenzielle Risiko aufwiegen.

Quelle: Qiao, H., Kandel, Y. P., Manikandan, S. K., Jordan, A. N., Fallahi, S., Gardner, G. C., Manfra, M. J., & Nichol, J. M. Conditional teleportation of quantum-dot spin states. Nature Communications, 11(1), 1-9.

Kommentare

2 Kommentare zu „Wissenschaftler planen einen Menschen zu teleportieren“

  1. Avatar von uwe
    uwe

    Heinrich Kusch hat über eine gelungene Teleportation eines Menschen in einem Erdstall berichtet. Als Erdställe bis ins 15.Jahrhundert noch offen begehbar waren, sollten damals Teleportationen eine gängige Möglichkeit des Reisens gewesen sein.
    Heute bestimmt auch noch für bestimmte Wesen in menschlicher Form und Gestalt.

  2. Avatar von Vortex

    In einem genialen Film* über konkurrierende Bühnenzauberer benutzt einer der vermeintlichen Illusionisten die technischen Fähigkeiten von N. Tesla, dem es tatsächlich gelungen ist, eine Teleportationsmaschine zu entwickeln …

    *) Topp Film: https://youtu.be/oIXFpiCYRAI

    Anmerkung: Es genügt vmtl., nur eine korrekte Anweisung an die Matrix zu übermitteln, um ein Durchgangstor** zu generieren, welches dann jede beliebige Materie (zerstörungsfrei) transportiert.

    **) Vergleich mit Slider: https://tinyurl.com/5ssfwr64
    **) Tele 5 – Mediathek: (tele5.de/mediathek/sliders)

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