
Das Weltraumwettervorhersagezentrum gab am Sonntagnachmittag eine Warnung heraus, nachdem ein starker Sonnensturm der Stärke X1.9 auf der Sonne ausgebrochen war.
Es wird erwartet, dass dieses Weltraumwetterereignis einen auf die Erde gerichteten koronalen Massenauswurf (CME) erzeugen wird.
Stefan Burns, ein Geophysiker und Weltraumwettervorhersager, schrieb auf X, dass der X1.9-Flare „wahnsinnig“ sei und einen „enormen koronalen Massenauswurf“ verursachen werde.
„Ein gewaltiger koronaler Massenauswurf ist mit hoher Geschwindigkeit auf die Erde zugerast. In zwei bis drei Tagen wird es zu einem heftigen Sonnensturm kommen. Rechnen Sie mit mindestens einem geomagnetischen Sturm der Stärke G3. Die ersten Prognosen können sich mit dem Eintreffen weiterer Daten noch ändern“, sagte Burns.
Ben Davidson von Space Weather News streamte vorhin eine Live-Analyse auf YouTube über den Sonnensturm der Klasse X und was zu erwarten ist…
Der X-Klasse-Flare kann Funk- und Navigationsverbindungen sofort stören. Das größere Risiko geht jedoch von dem in den kommenden Tagen erwarteten koronalen Massenauswurf (CME) aus, der geomagnetische Stürme auslösen kann.
Diese können Stromnetze, Satelliten, die Luftfahrt und die moderne, auf Chips und Rechenzentren basierende Wirtschaft beeinträchtigen.
This 1.9 X-flare that just exploded on the Sun IS INSANE. A huge coronal mass ejection has been launched out towards Earth at high-velocity, we’ll have a BIG solar storm impact in 2-3 days, expect G3 geomagnetic storming minimum (early forecast liable to revision with more data). pic.twitter.com/v7uDX1JdIW
— Stefan Burns (@StefanBurnsGeo) January 18, 2026
Major X1.9 solar flare detected at 18:08 UTC (Jan 18) around AR 4341. Earth directed CME likely. More to follow. https://t.co/aqK4Q6XdAY pic.twitter.com/CJUq1SAsQt
— SolarHam (@SolarHam) January 18, 2026
CME-Auswirkung / Schwerer (G4)-Sturm im Gange
19. Januar 2026, 19:50 UTC
Der erwartete koronale Massenauswurf (CME) traf früher als erwartet ein. Ein geomagnetischer Impuls von 97 nT wurde um 19:20 UTC detektiert; dies markiert den Zeitpunkt des Vorbeiflugs an der Erde. Die Daten zur Sonnenwindgeschwindigkeit sind derzeit aufgrund des anhaltenden Strahlungssturms verfälscht.
Die Bz-Komponente des interplanetaren Magnetfelds (IMF) schwankt jedoch stark zwischen deutlichen Nord- und Südwerten. Auch die Plasmadichte nahm deutlich zu.



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