Die Welt, die wir für real halten, ist nur ein Abbild

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Auf den ersten Blick erscheint die Welt fest, greifbar und real. Berühren wir einen Tisch, spüren wir seine Härte. Blicken wir zum Himmel, sehen wir einen Raum voller Sterne. Doch was, wenn es nur eine Illusion ist?

Was, wenn alles nur ein komplexes Hologramm ist – eine Projektion von etwas, das sich ganz woanders abspielt? Der Physiker David Bohm und der Neurowissenschaftler Karl Pribram entwickelten diese Idee.

Beide entdeckten unabhängig voneinander, dass die Realität, wie wir sie kennen, nach demselben Prinzip wie ein Hologramm funktionieren könnte. Das Gehirn speichert Erinnerungen nicht wie eine Bibliothek, sondern rekonstruiert sie aus Welleninterferenzen. Und das Universum selbst ist wie ein riesiger Projektor, der ein Bild ausstrahlt, das wir „Materie“ nennen.

Der Autor Michael Talbot brachte es mit einer Kühnheit auf den Punkt, die Wissenschaftlern oft fehlt: Was wir erleben, ist nicht die Realität, sondern eine Projektion der Realität.

Wir sind wie Figuren in einem dreidimensionalen Film, die glauben, ihre Welt sei real. Doch der Film läuft auf einer völlig anderen Ebene.

Und hier kommt die Schlussfolgerung, die beinahe beängstigend klingt: Vielleicht sind wir gar nicht wirklich hier. Unser Körper ist nur eine Interferenz von Licht, Energie und Information.

Unser Bewusstsein ist nicht im Schädel gefangen, sondern durchdringt das gesamte Feld. Alles, was wir wahrnehmen, findet auf der Oberfläche der Projektion statt – wie wenn wir mit dem Finger über eine holografische Karte streichen und die Illusion von Tiefe spüren, die in Wirklichkeit nicht existiert.

Wenn das stimmt, bedeutet es, dass das „Ich“ keine feste Entität ist, sondern eine Welle, ein Muster, ein im kosmischen Feld gespeicherter Code.

Es gibt also keinen Ort, an den wir gehen könnten, keinen Ursprung – wir sind nur Bewusstseinsfunken, die für einen Moment in einer holografischen Spiegelung erschienen sind.

Und darin liegt das Paradoxon: Die Welt, die wir für real halten, ist nur ein Abbild, und wir selbst sind nur ein Teil davon, eine Spiegelung.

Deshalb sagen Mystiker: „Der Körper wird zerfallen, aber das, was du bist, wird niemals verschwinden.“ Denn das, was wir sind, ist nicht hier. Es war nie hier.

Mehr über die unterschiedlichen Programme in der Matrix lesen Sie im Buch „Die Welt-Illusion

Kommentare

4 Kommentare zu „Die Welt, die wir für real halten, ist nur ein Abbild“

  1. Avatar von uwe
    uwe

    Siehe auch Burkhard Heim. Seit dem ich die ‚Realität‘ auf der Welt ähnlich wahrnehme,
    sehe ich diese Welt in einem völlig anderen Blickwinkel. Es gibt da auch für mich kein
    zurück mehr..

  2. Avatar von Nils
    Nils

    Mein Stock steht seit 3 Jahren angelehnt an einem Baum.am Wasser.
    Ich war über ein Jahr verhindert wegen eines Handicaps.
    Als ich wieder kam zur Meditation stand mein Stock dort und war bereit von mir gehalten zu werden,
    um darüber nachzudenken,
    weshalb ihn niemand anders wollte.

    Was ein schöner Ast…

  3. Avatar von Carl
    Carl

    Die Menschen leben geistig gesehen, noch im Mittelalter.

    Physiker wie H.P Dürr haben längst erkannt, und auf „youtube“ gepostet, das Materie im eigentlichen Sinne gar nicht existiert. Bekannt ist das schon länger, seit Einstein, und Heisenberg. Gute aufklrärerische Videos darüber gibts auch von Hanrald Lesch.Ebenfalls auf “ youtube“.

    1. Avatar von Gast
      Gast

      „Gute aufklrärerische Videos darüber gibts auch von Hanrald Lesch.“

      LOL!!

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